GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
       

Folgende Firmen haben sich bis 21.Oktober 2015 qualifiziert für ein weiteres Jahr
das Bauherrenhilfe.org-Qualitätssiegel zu tragen:

logo BuchnerBuchner  Gesellschaft m.b.H.
www.holzhaus-buchner.at

 

 

medved logoMedved & Troll GMBH
www.medved-troll.at

 

 

Logo_graf bau management

graf bau.managment e.u.
www.hgbaumanagement.at

 

Rappold Logo

Rappold & Partner Haustechnik GmbH
www.rappold-haustechnik.at

 

Weitere Qualitätsbetriebe finden Sie hier – informieren Sie sich!

 

Folgende Firmen haben sich Anfang Oktober 2015 qualifiziert für ein weiteres Jahr
das Bauherrenhilfe.org-Qualitätssiegel zu tragen:

Schiller LogoSchiller Ges.m.b.H.
www.schiller-bau.at

logo Estrich Fuegger

Függer & Co GmbH
www.estrich.at/estrich

logo Putz Fuegger

Függer & Co GmbH
www.estrich.at/fassaden

logo Partkett Fuegger

Függer & Co GmbH
www.estrich.at/parkett

Logo_Aust_Bau2_magnolia

AUST-BAU Gesellschaft mbH
www.austbau.at

drascher logo

Ing. Hans Drascher GmbH
www.drascher.at

Weitere Qualitätsbetriebe finden Sie hier – informieren Sie sich!

Begonnen, diese im System zu veröffentlichen haben wir im September 2015, da es eben seine Zeit dauert um die Prüfungen sorgfältig und zielgenau durchzuführen.

Logo_Aust_Bau_100px

Aust-Bau Gesellschaft m.b.H. liegt mit 1.242 Punkten aufgrund einiger positiver Baustellenprüfungen und hervorragender Kundenbefragungen als Premium-
Betrieb-Gold an erster Stelle.

Demnächst informieren wir über weitere Betriebe die sich im Prüfungsmodus befinden.

Am Montag 7.9.2015 startet die bereits 11.Staffel der Erfolgssendung „Pfusch am Bau“ zur Primetime um 20.15 auf ATV.

Auch in der 11.Staffel gibt es knifflige Fälle, unglaubliche Baufehler und verzweifelte Familien. Mehr als 150 Häuser und Wohnungen hat der Bausachverständige Günther Nussbaum im Rahmen der Sendung bereits besichtigt. Feuchten Kellern, Mauerrissen und Schimmel, um nur einige zu nennen, wird der Kampf angesagt.

Sehen Sie bis dahin „Best of Pfusch – die besten Sprüche“!

Auf ATV.at gibt es auch ein paar Hoppalas zu sehen.

Die Erfolgssendung „Pfusch am Bau“ startete wieder ab Montag 13.04.2015 auf ATV zur Primetime um 20.15 mit 8 Folgen in die bereits 10.Staffel.

Die Quoten der Sendung erreichen regelmäßig Rekordniveau. Folge 1 der 10.Staffel wurde von 210.000 Zuseher gesehen! Bausachverständiger Günther Nussbaum zeigt wieder die unglaublichsten Baufehler auf und versucht Geschädigten zu helfen.

Sehen Sie hier Folge 1 vom 13.4.2015!

Sicherheit durch Baubegleiter!

Baumängel gelten praktisch schon als selbstverständlich auftretendes Übel. Nur wenige Bauprojekte schaffen es ganz ohne Mängel und in vielen Fällen lassen sich die Defizite im Nachhinein nicht nachbessern. Für Bauherren bedeuten solche Mängel jede Menge Ärger und Verdruss. Oftmals schließt der Traum vom Eigenheim sogar mit einem teuren Gerichtsprozess ab.

  • Bauherren – zu spät erkannte Baumängel werden teuer

“Nicht oder zu spät erkannte Mängel sind für alle Beteiligten unerfreulich”, äußert Martin Pfeiffer, Professor an der Fachhochschule Hannover und ehemaliger geschäftsführender Direktor des Instituts für Bauforschung in Hannover. Der Experte beklagt die dann eintretenden Verzögerungen beim Baufortschritt. Besonders betroffen seien Bauherren, wenn sich erst nach dem Einzug Folgeschäden zeigen. Dies könne durchaus auch erst nach Jahren der Fall sein. Für Bauherren beginnen damit höchst unerfreuliche Zeiten, denn oftmals sind die Verantwortlichen sowie die damaligen Bauverantwortlichen nicht mehr erreichbar.

  • Bauherren – Architekten werden nicht beauftragt

Experten führen viele Probleme beim Bau darauf zurück, dass keine Architekten mehr beauftragt werden. So würden heute nur noch etwa ein Prozent aller Bauvorhaben auf klassische Weise mit Planung und Baubegleitung durch einen Architekten durchgeführt. Zudem stünde der Architekt oftmals auf der Seite des Bauunternehmens, wenn ein Neubau mittels Generalunternehmern oder Bauträgern durchgeführt wird.

  • Bauherren – Sicherheit durch Baubegleiter

Gut beraten seien Bauherren daher, wenn sie einen unabhängigen Baubegleiter beauftragen. Vom Vertragsabschluss bis zur Schlussabnahme kontrolliert dieser alle Schritte des Bauvorhabens. Eine solche Investition sei lohnend, erklären die Fachleute. Schnell könnten Mängel 20.000 Euro und mehr überschreiten. Da zahlen sich die Kosten für einen professionellen Baubegleiter schnell aus. Bauherren sollten Bauträger zudem nach den Baufortschritten bezahlen und keinesfalls nach festgelegten Zeitspannen. Schließlich müsse bei Zahlungen nach Zeit-Intervallen auch dann gezahlt werden, wenn am Bau gar nichts vorangekommen sei.

Bauherren – Dokumentieren schafft Klarheit

Bauherren, die Baufortschritte regelmäßig dokumentieren und schließlich auch bei der Bauabnahme alles penibel notieren, seien im Vorteil, urteilen Experten. Besonders dann, wenn sie zusätzlich zur genauen Beschreibung im jeweiligen Abnahmeprotokoll mögliche Schäden auch fotografisch festhalten. So haben sie gute Chancen auf eine spätere Erstattung zusätzlicher Aufwendungen bzw. eine Erfüllung möglicher Schadenersatzansprüche. Link zur Textquelle www.mein-bau.com, sehen Sie den Beitrag (Video) vom Bausachverständigen Ingo Suchanek. Das Video beschreibt ein präventives Verhalten beim Bau und wie unterstützt der Bausachverständige!

(K)ein Pfusch am Bau – Das erste Baufachbau für Baulaien von Günther Nussbaum-Sekora

Fall aus der Praxis

Im Zuge einer Umbaumaßnahme eines Mehrfamilienhauses der Jahrhundertwende wurde das Dach erneuert. Dabei hat man die Dachziegel mit der Holzkonstruktion darunter entfernt. Genau in dieser Zeit zogen heftige Gewitter mit starken Regenfällen über das Gebäude und setzten das Dachgeschoß unter Wasser. Das Wasser sickerte über 2 Geschosse nach unten. Der sichtbare Schaden wurde schnell beseitigt und auch von der Haftpflicht Versicherung ohne Probleme vollständig übernommen. Danach wurde das Dachgeschoß ausgebaut und die darunterliegenden Wohnungen saniert.

Knapp 1 Jahr später zog eine junge Familie mit einem Kleinkind in die frisch renovierte Wohnung unter der Dachgeschoßwohnung. Kurz nach dem Einzug bemerkten sie an der Gipskartondecke kleine schwarze Punkte neben der Deckenleuchte und ließen diese untersuchen.

  • Das Ergebnis war der hoch toxische Schimmelpilz Stachybotrys, bei dem selbst kleine Mengen nicht zu tolerieren sind. 

Aus Angst um ihr Kleinkind war die Familie nicht bereit irgendwelche Kompromisse einzugehen und bestand auf einer umfassenden Sanierungsmaßnahme. Während dieser Zeit zog die Familie für 2 Wochen in eine Pension.

Über der Wohnung war im Dachgeschoß ein Estrich mit Bewehrung aufgebracht worden. In der Wohnung selbst war eine Gipskartondecke mit einer Folie darüber eingezogen worden. So war ein Austreten der Restfeuchte nach oben hin durch den Estrich blockiert und nach unten hin durch die Folie. Auf der Folie sammelte sich die Feuchtigkeit und  wanderte über den Lampenauslass in die Lampenöffnung. Aus berechtigter Angst um ihr Kleinkind wurde auch das alte Eichenparkett mit dem darunter liegenden Fehlboden entfernt. Dort konnten toxische Partikel des Schimmels nicht ausgeschlossen werden, weil das Parkett durch die Ritzen keine geschlossene Oberfläche bildete und Schimmelpartikel nach unten abgesackt sein konnten.

Die Versicherung weigerte sich den Folgeschaden komplett zu bezahlen und übernahm nur einen geringfügigen Anteil der Kosten. Übernommen wurden die „sowieso-Kosten“,  die ursprünglich entstanden wären, um eine ausreichende Trocknung in der Geschoßdecke zum Dachgeschoß hin durchzuführen. Auf den restlichen Kosten blieb der Eigentümer des Hauses letztendlich selbst sitzen.

Fazit: Nach einem Wasserschaden sollte ein Sachverständiger hinzugezogen worden. Mit ihm kann der Schaden gründlich untersucht werden, ein ausreichendes Sanierungskonzept erstellt und so fachgerecht behoben werden. Dies spart  viel Ärger und unnötige Kosten. Dipl.-Ing. (FH) Lucie Kreissl; Sachverständige für Schäden an und Bewertung von Innenräumen – Öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK München und Oberbayern

 

Bildquelle: Dipl Ing FH Lucie Kreissl – www.schaeden-im-gebaeude.de; Schimmelpilz Stachybotrys

Wasserschäden;  Schadensfeststellung – Ursachen:

  • starke Regenfälle, schadhafte Entwässerungssysteme wie Regenrinnen und  -fallrohre, Überschwemmung, undichte Wasserleitungen, auslaufende Waschmaschine, offene Wasserhähne, Undichtigkeiten am Dach, Putz, Wände –  Löschwasser nach Bränden

Folgen

  • beschädigte und nasse Einbauten wie Bodenbelag, Parkett, Teppich, Laminat, Estrich, Putz, Wände, Decken, Trockenbauverkleidungen, Wandverkleidungen, Türen, Fenster und Möbel
  • nicht nutzbare Räume, Eigentums-, Miet-Wohnung, Haus, Büroräume….
  • Schimmelpilze und andere Mikroorganismen wie Bakterien,
  • Holzzerstörer wie Hausschwamm
  • Gesundheitsprobleme Krankheit, Allergien, Vergiftungserscheinungen, Infektionen

Bleibt Feuchtigkeit in Hohlräumen zurück wie in einem schwimmenden Estrich, einer abgehängten Decke oder hinter einer Wandverkleidungen, kann es dort zur Schimmelbildung kommen. Bautechnische Schäden und gesundheitliche Probleme können die Folge sein.

Mit dem sofortigen Einbeziehen eines Sachverständigen zur fachgerechten Sanierung können Folgeschäden weitestgehend vermieden werden. Treten Folgeerscheinungen wie poröse Holzträger und Hausschwamm, Zersetzung von Bewehrungseisen, zusammengesackte Wärmedämmung und faulende Fensterrahmen erst nach Monaten oder Jahren auf, sind die Kosten meist immens hoch. Auch weisen Versicherungen Folgeschäden gerne ab.

Sofortmaßnahmen:

  • Bei Leitungswasserschäden Hauptwasserhahn absperren
  • Elektrische Versorgungen abschalten und gegen Wiedereinschalten schützen
  • Notstromversorgung abschalten, Kabelkanäle öffnen, Wasser soweit wie möglich entfernen mit Ableiten, Abpumpen, Absaugen, Luftdruck, Wischen …..
  • bei Mietwohnung –  Vermieter verständigen
  • einen Sachverständigen für die Beweissicherung und notwendige Vorkehrungen für Sanierung
  • Nasse Einrichtungsgegenstände und Einbauten ausbauen und entsorgen
  • Bautrocknung einleiten wie Luft- und Raumentfeuchter aufstellen
  • Sind die Schäden von einer Hausrat oder Haftpflicht- Versicherung gedeckt?

Mit freundlicher Bereitstellung durch die Autorin: Dipl.-Ing. (FH) Lucie Kreissl; Sachverständige für Schäden an und Bewertung von Innenräumen – Öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK München und Oberbayern – Textquelle

Bildquelle: Dipl.-Ing. (FH) Lucie Kreissl; www.schaeden-im-gebaeude.de - Hausschwamm
Bildquelle: Dipl.-Ing. (FH) Lucie Kreissl; www.schaeden-im-gebaeude.de - Hausschwamm

„Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln:

  1. durch Nachdenken: Das ist der edelste.
  2. durch Nachahmen:  Das ist der leichteste.
  3. durch Erfahrung: Das ist der bitterste.

Auf Grundlage meiner Sachverständigentätigkeiten kann ich das Zitat nur bestätigen. Was bereits 479 v. Chr. (Konfuzius) galt, trifft heute genauso zu! Äußert Dipl. Ing. Architekt Joachim Schulz „Edel“-Männer und –Frauen scheint es immer weniger zu geben, denn die wenigsten lernen aus Bauschäden oder denken über deren Ursachen nach. Nicht nur junge Kollegen übernehmen gedankenlos fertige Details und müssen später die bittere Erfahrung machen, dass sie für ihre Fehler haftbar gemacht werden. Bei meiner Tätigkeit als Sachverständiger muss ich die Ursache des „Mangels“ feststellen. Dabei komme ich immer wieder zu ähnlichen Feststellungen:

Pfusch am Bau – Stand 2011_von Dipl. Ing. Architekt Joachim Schulz

ZUSAMMENFASSUNG: Es ist leicht und schnell gesagt, der „Pfusch beginnt am Bau“. Fehler können in jeder Arbeitsstufe produziert werden. Erst eine eindeutige und erschöpfende Planung und Ausschreibung bringt die Qualitätssicherung, die jedoch nicht zum Nulltarif zu haben ist, d. h. diese Leistung muss auch entsprechend vergütet werden! Qualitätssicherung beginnt im Kopf und nicht anhand von Checklisten. Wir Architekten und Ingenieure haben einen tollen Beruf, jedoch müssen wir ihn beherrschen, und das durch Selbststudium. Beruf kommt von „Berufung“! Bauherrenhilfeautor: Dipl. Ing. Architekt Joachim Schulz – SCHULZ Architekten, IGS Berlin + Potsdam

Bildquelle:Schulz Architekten;Beweissicherung
Bildquelle:Schulz Architekten;Beweissicherung