GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Der Einsatz von Wärmepumpen im Bestand stellt besondere Anforderungen an Planung und Gebäudetechnik, bietet jedoch großes Potenzial zur Reduktion von Energiekosten und Emissionen. Im Gegensatz zum Neubau müssen bestehende Gebäude hinsichtlich Dämmstandard, Heizsystem und Wärmeverteilung genau analysiert werden. Eine zentrale Rolle spielt die Vorlauftemperatur: Je niedriger diese ist, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Daher kann es notwendig sein, Heizkörper auszutauschen oder Flächenheizungen nachzurüsten, um optimale Betriebsbedingungen zu schaffen.

Moderne Systeme sind jedoch in der Lage, auch bei Bestandsgebäuden wirtschaftlich zu arbeiten, insbesondere wenn sie mit Photovoltaikanlagen kombiniert werden. Die Jahresarbeitszahl dient dabei als wichtiger Kennwert für die Effizienz und sollte bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden. Förderprogramme unterstützen den Umstieg zusätzlich, wodurch sich die Investition langfristig rechnet. Entscheidend ist eine ganzheitliche Betrachtung des Gebäudes, um die Technologie optimal einzusetzen.

Quelle: Klima- und Energiefonds, Energieagentur Österreich, Fachliteratur Gebäudetechnik

Veröffentlicht am 21.04.2026