Starkregenereignisse nehmen zu und stellen viele Grundstücksbesitzer vor neue Herausforderungen. Wasser, das früher problemlos versickert ist, führt heute oft zu überfluteten Gärten, beschädigten Terrassen oder feuchten Kellern. Eine durchdachte Planung von Versickerungsflächen und Entwässerungssystemen wird daher immer wichtiger – nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei bestehenden Gärten.
Eine effektive Lösung ist die Kombination aus durchlässigen Belägen (z. B. Kies oder Rasengittersteine) und gezielten Versickerungsmulden oder Rigolen. Diese speichern das Wasser temporär und geben es langsam an den Boden ab. Auch die Dachentwässerung sollte bewusst in die Gartengestaltung integriert werden, anstatt das Wasser direkt in die Kanalisation zu leiten. Für Gartenbaufirmen ergibt sich hier ein klarer Beratungsauftrag: Kunden sollten verstehen, dass ein moderner Garten nicht nur schön, sondern auch funktional und klimafit sein muss.
Ein gut geplantes Regenwassermanagement schützt nicht nur das eigene Grundstück, sondern kann auch Kosten für Entwässerung reduzieren und langfristige Schäden vermeiden. Wer seinen Garten neu plant oder umbaut, sollte daher gezielt auf Bodenbeschaffenheit, Wasserführung und nachhaltige Lösungen achten.
Quellen: Umweltbundesamt Studien, Richtlinien zur Oberflächenentwässerung, Gartenbau-Fachliteratur
Veröffentlicht am 07.04.2026

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