GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Die Digitalisierung von Baustellen beschränkt sich längst nicht mehr auf Drohnen oder digitale Baupläne. Zunehmend kommen auch sogenannte Roboterhunde zum Einsatz. Die vierbeinigen Maschinen können unwegsames Gelände selbstständig begehen, Baustellen dokumentieren und Daten erfassen, die bisher manuell aufgenommen werden mussten. Ausgestattet mit Kameras, Laserscannern und Sensoren erstellen sie regelmäßig digitale Abbilder des Baufortschritts und unterstützen so die Projektsteuerung.

Besonders bei Großprojekten zeigt sich der Nutzen der Technologie. Baustellenverantwortliche erhalten aktuelle Informationen über den Baufortschritt, mögliche Abweichungen von der Planung oder sicherheitsrelevante Veränderungen. Dadurch lassen sich Probleme oft frühzeitig erkennen und beheben. Gleichzeitig können Mitarbeiter von zeitaufwendigen Kontrollgängen entlastet werden. Die erfassten Daten lassen sich direkt in digitale Gebäudemodelle integrieren und mit vorhandenen Planungsdaten vergleichen.

Für Bauunternehmen wird die Technologie zunehmend interessant, weil die Systeme zuverlässiger und wirtschaftlicher werden. Zwar ersetzen Roboter keine Fachkräfte, sie können jedoch monotone Kontrollaufgaben übernehmen und eine zusätzliche Datenbasis für Entscheidungen liefern. Insbesondere bei komplexen Infrastrukturprojekten oder großen Gewerbebauten gelten autonome Datenerfassungssysteme als vielversprechender Zukunftsbereich.

Quelle: Boston Dynamics – Einsatzmöglichkeiten von Spot im Bauwesen | Autodesk Construction Cloud Blog – Anwendungen von Robotik und Reality Capture auf Baustellen | McKinsey & Company – Analysen zur Digitalisierung der Bauwirtschaft

Veröffentlicht am 22.06.2026