GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
Vorsicht bei diesen Firmen  Spenden gegen Pfusch am Bau  Newsletter abonnieren  Bessere-Welt-Prämie

Die Bauwirtschaft in Österreich steht auch im Jahr 2026 vor strukturellen Herausforderungen. Nach den erheblichen Kostensteigerungen der vergangenen Jahre haben sich die Baupreise zwar teilweise stabilisiert, befinden sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.

Aktuelle Branchenanalysen zeigen, dass die Baukosten für Wohngebäude weiterhin deutlich über dem Niveau von vor 2020 liegen. Ursachen dafür sind insbesondere gestiegene Materialkosten, höhere Energiepreise, gestiegene Lohnkosten sowie strengere technische und energetische Anforderungen.

Die Anzahl der Baubewilligungen und Fertigstellungen ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Laut Statistik Austria wurden insbesondere weniger neue Wohngebäude errichtet. Dies ist unter anderem auf höhere Finanzierungskosten und wirtschaftliche Unsicherheiten zurückzuführen.

Gleichzeitig gewinnt nachhaltiges und energieeffizientes Bauen zunehmend an Bedeutung. Neue Bauprojekte berücksichtigen verstärkt Anforderungen an Energieeffizienz, Klimaschutz und Ressourcenschonung. Dazu zählen unter anderem der Einsatz erneuerbarer Energiesysteme, energieeffiziente Bauweisen sowie die Verwendung nachhaltiger Baustoffe.

Auch die Sanierung bestehender Gebäude ist ein wichtiger Bestandteil der Bauwirtschaft. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der nationalen Klimaziele und werden durch verschiedene Förderprogramme unterstützt.

Die Bauwirtschaft befindet sich somit in einer Phase der Anpassung an neue wirtschaftliche, technische und ökologische Rahmenbedingungen.

 

 

(Veröffentlicht am 24.02.2026)

(Quellen und Mehr: Statistik Austria – Bauproduktion und Baubewilligungen |WKO – Bauwirtschaft Bericht Österreich | Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft | Oesterreichische Nationalbank – Immobilienanalyse)