GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Im Jahr 2026 steht der Wohnbaumarkt in Österreich weiterhin vor Herausforderungen. Laut dem Ersten Österreichischen Neubaubericht wird die Zahl der neu fertiggestellten Wohneinheiten voraussichtlich auf rund 24.400 Einheiten sinken, nachdem sie bereits in den Vorjahren rückläufig war. Dies markiert eine Phase, in der der Neubau auf einem historisch niedrigen Niveau verbleibt.

Die Rückgänge betreffen insbesondere Projekte im frei finanzierten Wohnbau sowie größere Bauvorhaben, die aufgrund hoher Baukosten, verzögerter Genehmigungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten verschoben oder zurückgestellt werden. Diese Entwicklung verstärkt die Angebotsknappheit, besonders in Städten wie Wien, Graz oder Salzburg, und wirkt sich auf Preise und Planungssicherheit aus.

Die Bauwirtschaft zeigt zwar erste positive Signale, etwa leicht steigende Bauanträge, dennoch reichen diese nicht aus, um den strukturellen Rückgang auszugleichen. Für Bauherr:innen bedeutet dies, dass höhere Baukosten, längere Planungszeiten und begrenztes Neubauvolumen wesentliche Faktoren bei der Projektplanung bleiben.

Quelle und Mehr: Erster Österreichischer Neubaubericht 04/2025 – Neubauentwicklung in Österreich bis 2026, WKO (Wirtschaftskammer Österreich)

(Veröffentlicht am 16.02.2026)