GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Wie kann man eine als Arzt-Helferin täglich 14 Std. arbeitende chinesische Bauherrin und einen der Dame helfen wollend schwer kranken älteren Herren über den sprichwörtlichen Tisch ziehen? Die Herren Ajris Makikj, Gazmen Nikolic, Nikola Divljak und Stefan Kostic zeigen es vor. Oder zumindest tauchen sie bei den uns übergebenen Unterlagen mehrmals auf.

Was genau deren Aufgaben waren, und wie die Firmen „GAZ Bau GmbH.“,   „Hochwerk Bau & Planung GmbH.“, sowie aktuell „Meier Immobilien s.r.o“ zusammenhängen, das ist noch zu klären. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung für alle Beteiligten. Jedenfalls liegen damit augenscheinlich die Zutaten für einen der härtesten Pfusch-Fälle aus 2026 vor. Der Werklohn in Höhe über 400.000 Euro wurde fast zur Gänze bezahlt, erhalten hat unsere Baufrau eine Bauruine und Probleme mit der Baupolizei. Dazu jede Menge Drohungen und seit Monaten schlaflose Nächte. Angefangen hat es mit einem Auftrag an die „Hiker’s GmbH.“, oder Hiker’s Bau GmbH.“ von Stefan Kostic, seines Zeichens angeblich Diplom-Ingenieur und Baumeister. Seit 16.6.26 ist die GmbH. insolvent, zu Letzt war Almir Ebibovski Geschäftsführer. Kostic ist aktuell einer der 3 Geschäftsführer der „SANWERK GmbH.“, gegründet am 2.7.25. Die Sanwerk steht aber direkt mit dem aktuellen Fall nicht in Verbindung. Und zu schlechter Letzt soll die „Bauphase 2“ eine 2023 gegründete „Meier Immobilien s.r.o.“ (Herr Meier Albin) ausführen. Bei der slowenische Firma geht der Pfusch weiter: Die teilfertige Fassade ist als Totalschaden zu werten. Bauphase 1 soll der Hikers GmbH. zuzuordnen sein, Bauphase 2 der Meier Immobilien sro. Derzeit steht die Bauherrin vor den Trümmern ihrer Existenz.

Die verantwortlichen Herren sind sich nicht zu schade eine praktisch wehrlose, mit Sicherheit viel zu naive Bauherrin auszunehmen. Anders kann man das nicht nennen, wenn man sich Auszüge aus den Chats zwischen Bauherrin und den Beteiligten ansieht. Hikers ist insolvent, da wird nichts zu holen sein und eine slowenische Firma bietet auch nicht die besten Aussichten auf ein erfolgreiches Gerichtsverfahren. Die angeblich bezahlte Wärmepumpe, die nie geliefert und angeblich im Lager der Baufirma steht, bietet Raum für einen Betrugsvorwurf, am Einreichplan findet sich eine gefälschte Unterschrift, hier sieht die Bauherrin strafrechtliche Möglichkeiten. Das Haus wird damit aber auch nicht saniert.

 

Der Fall wird bei der PULS-4-TV-Sendung „Pfusch am Bau“ dokumentiert. Herbst 26!