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5 Tipps für das Eindrehen von Schrauben

schrauben_pixabaySchrauben sind aus dem Bauherren-Alltag nicht wegzudenken: Bilder werden mit Schrauben an die Wand gehängt, Schränke werden mit ihnen zusammengebaut und Gardinenstangen werden mit Schrauben befestigt. Mit den folgenden fünf Tipps drehen Sie jede Schraube ein.

Tipp 1: Die richtige Schraube wählen
Alles fängt bei der Wahl der richtigen Schraube an. Welche die richtige ist, hängt stets vom Einsatzzweck und dem Schraubenmaterial ab.
Holzschrauben werden, wie der Name schon sagt, für die Fixierung von Holz verwendet. Für die Befestigung von Blechen und Kunststoffplatten werden Blechschrauben verwendet. Wer auf das Vorbohren verzichten möchte, sollte selbstschneidende Spezialschrauben wählen.
Schrauben aus Stahl sind sehr robust, allerdings auch anfällig für Korrosion. Im Außenbereich sollten daher Schrauben aus rostfreiem Stahl verwendet werden. Wenn die Schrauben Strom leiten sollen, sollte zu Schrauben aus Kupfer gegriffen werden. Sollen die Schrauben hingegen keinen Strom leiten, können Kunststoffschrauben verwendet werden. Ein weiterer Vorteil von Kunststoffschrauben ist, dass sie ein geringes Gewicht haben und nicht rosten. Passend zur Schraube muss auch das richtige Bit gewählt werden. Tipps für die passende Bit-Auswahl finden Sie unter http://www.akkuschrauber.com/tipps-bitkauf/.

Tipp 2: Loch vorbohren
Ist das Material sehr hart, genügt die Power eines normalen Akkuschraubers meist nicht. Daher sollte man das Loch mit einem Bohrer ohne Schlag vorbohren. In den Werkstoff sollte nur wenige Millimeter hineingebohrt werden, damit hinterher die Schraube problemlos eingedreht werden kann. Aus diesem Grund muss der Bohrer für das Vorbohren immer 20 bis 30 Prozent schmaler sein, als die Schraube.

Tipp 3: Nach dem Vorbohren Bohrloch säubern
Wer das Loch für die Schraube vorgebohrt hat, sollte anschließend nicht vergessen, selbiges zu säubern. Durch die Staubpartikel wäre es anderenfalls schwierig, die Schraube einzudrehen. Es gilt also, nach dem Vorbohren einen Staubsauger oder ein Tuch zur Hand zu nehmen und den Staub zu entfernen.

Tipp 4: Flüssigseife verwenden
Lässt sich die Schraube nicht in das Loch eindrehen, hilft ein einfaches Hausmittel. Man nimmt etwas Flüssigseife und schmiert sie auf das Schraubengewinde. Schon nach kurzer Einwirkzeit kann die Schraube, die sich vorher nicht in das Loch eindrehen ließ, mit der Hand festgeschraubt werden. Wichtig dabei ist, dass der Schraubenkopf nicht mit der Seife in Berührung kommt, da sonst dessen Grifffestigkeit sinkt und die Schraube dadurch unbrauchbar wird.

Tipp 5: Schraubenausdreher gegen defekten Schraubenkopf
Das Dilemma eines zerstörten Schraubenkopfes kennen die meisten Hobby-Handwerker. Für diese Fälle gibt es ein praktisches Werkzeug: den Schraubenausdreher. Hat man eine Schraube bereits in das Material eingedreht und kriegt sie aufgrund des kaputten Schraubenkopfes nicht mehr heraus, nimmt man ganz einfach den Schraubenausdreher zur Hand und dreht ihn so lange in das Loch, bis die Schraube wieder vollständig rausgedreht ist.

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