GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Der digitale Stromzähler ist längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern in den meisten Haushalten bereits Realität. Ende 2025 waren rund 97 Prozent aller Zählpunkte mit einem intelligenten Messgerät ausgestattet. Damit wurde das ursprüngliche Ziel von 95 Prozent, das eigentlich schon bis Ende 2024 erreicht werden sollte, mit leichter Verzögerung sogar übertroffen.

Grundlage dafür ist die Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung (IME-VO), mit der eine Vorgabe aus dem 3. EU-Binnenmarktpaket umgesetzt wird. Der Zeitplan für den konkreten Zählertausch legt dabei jeder Verteilernetzbetreiber individuell nach technischen und wirtschaftlichen Kriterien fest, weshalb der Rollout regional unterschiedlich schnell verlief.

Wer die intelligenten Zusatzfunktionen des Geräts nicht nutzen möchte, muss das übrigens nicht: Seit 1. Jänner 2018 besteht ein gesetzlicher Anspruch darauf, die intelligenten Funktionen des Smart Meters abzulehnen, während die reine Zählfunktion bestehen bleibt. In der Praxis nutzen diesen Opt-out allerdings nur wenige Haushalte, da man sich damit auch von künftigen Vorteilen wie dynamischen Stromtarifen ausschließt.

Für die nahe Zukunft zeichnet sich bereits die nächste Ausbaustufe ab: Ab etwa 2028 soll „Smart Meter 2.0“ mit viertelstündlicher Datenübermittlung zum neuen Standard werden. Das ist die technische Voraussetzung für dynamische Netzentgelte, eine exaktere Abrechnung von PV-Überschusseinspeisungen sowie perspektivisch auch für die intelligente Steuerung von Wärmepumpen und Wallboxen durch die Netzbetreiber.

Quelle: E-Control, Oesterreichs Energie, Wiener Netze, Verordnung „Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung“ (IME-VO)

Veröffentlicht am 02.09.2026