Durch längere Trockenperioden und häufigere Hitzephasen wird Regenwassernutzung im Garten immer wichtiger. Statt wertvolles Trinkwasser für Pflanzen zu verwenden, setzen immer mehr Haushalte und Betriebe auf Regenwassertanks, Zisternen oder einfache Sammelsysteme, um Niederschlagswasser zu speichern und später zu nutzen. Diese Systeme können direkt an Dachrinnen angeschlossen werden und ermöglichen es, größere Wassermengen aufzufangen.
Das gesammelte Wasser eignet sich besonders gut für die Bewässerung von Pflanzen, Rasenflächen oder Hochbeeten. Regenwasser enthält weniger Kalk als Leitungswasser und kann für viele Pflanzen sogar besser verträglich sein. Gerade in trockenen Sommermonaten kann eine gespeicherte Wasserreserve im Garten sehr hilfreich sein, da sie eine gleichmäßige Bewässerung ermöglicht, auch wenn längere Zeit kein Niederschlag fällt.
Neben der Wassereinsparung spielt auch der Umweltaspekt eine wichtige Rolle. Lokale Wasserspeicherung kann Kanalsysteme bei Starkregen entlasten, da ein Teil des Niederschlags direkt am Grundstück zurückgehalten wird. Gleichzeitig trägt ein bewusster Umgang mit Wasser dazu bei, Ressourcen zu schonen und Gartenflächen langfristig widerstandsfähiger gegenüber klimatischen Veränderungen zu machen.
Veröffentlicht am 17.03.2026
Quellen: Bundesministerium für Klimaschutz Österreich | Österreichische Wasserwirtschaft

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