Wer heute ein Haus baut oder den Garten neu gestaltet, denkt zunehmend an nachhaltige Lösungen. Die Nutzung von Regenwasser ist dabei eine einfache und effektive Möglichkeit, Ressourcen zu schonen und laufende Kosten zu senken. Gesammeltes Wasser kann beispielsweise für die Gartenbewässerung, die Toilettenspülung oder sogar für die Waschmaschine verwendet werden. So lässt sich ein großer Teil des täglichen Wasserverbrauchs einsparen, ohne auf Komfort zu verzichten.
Damit das System einwandfrei funktioniert, ist eine durchdachte Planung entscheidend. Regenwasseranlagen müssen technisch sauber umgesetzt werden, vor allem die strikte Trennung von Trink- und Nutzwasser ist verpflichtend. Auch die Größe des Speichers sollte genau berechnet werden – sie hängt von Faktoren wie Dachfläche, Niederschlagsmenge und Verbrauch ab. In Österreich gelten dafür klare Normen und Vorgaben, die bei Neubauten und auch bei Nachrüstungen berücksichtigt werden müssen.
Für Bau- und Gartenfirmen eröffnet sich hier ein wachsender Markt: Immer mehr Menschen suchen nach nachhaltigen, langlebigen Lösungen rund ums Eigenheim. Wer Komplettpakete anbietet – von der Planung bis zur Wartung – kann sich deutlich von Mitbewerbern abheben. Besonders gefragt sind Kombinationen mit automatisierten Bewässerungssystemen oder smarten Steuerungen, die Komfort und Effizienz zusätzlich steigern.
Quellen: Umweltbundesamt | ÖNORM B 2501 | Bundesministerium für Klimaschutz
Veröffentlicht am 02.04.2026

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