GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist für viele groß, doch steigende Immobilienpreise und strenge Kreditvorgaben machen den klassischen Kauf oft schwierig. Eine spannende Alternative ist der Mietkauf, bei dem eine Immobilie zunächst gemietet und später übernommen wird. Ein Teil der monatlichen Zahlung wird dabei auf den Kaufpreis angerechnet. Besonders im geförderten Wohnbau – wie er auch in Österreich verbreitet ist – wird dieses Modell zunehmend genutzt, um den Einstieg ins Eigentum zu erleichtern.

Für Privatpersonen liegt der Vorteil klar auf der Hand: Man kann bereits in der Immobilie wohnen, bevor der endgültige Kauf erfolgt. Gleichzeitig bleibt Zeit, Eigenkapital aufzubauen oder die Finanzierung vorzubereiten. Wichtig ist jedoch, die Rahmenbedingungen genau zu prüfen. Nicht die gesamte Miete wird angerechnet, und oft sind bereits während der Mietphase gewisse Kosten oder Verpflichtungen zu übernehmen. Auch der spätere Kaufpreis wird meist früh festgelegt – das kann bei steigenden Marktpreisen ein Vorteil sein, sollte aber gut durchdacht werden.

Für Bauträger und Immobilienanbieter bietet der Mietkauf die Chance, eine breitere Zielgruppe anzusprechen, insbesondere Menschen, die aktuell noch keine Finanzierung bekommen. Gleichzeitig entsteht eine langfristige Bindung zum Kunden. Entscheidend ist dabei Transparenz: klare Verträge, verständliche Kostenaufstellung und realistische Kaufoptionen schaffen Vertrauen und erhöhen die Abschlussquote nachhaltig.

Quellen: WKO – Immobilien- und Vermögenstreuhänder | Arbeiterkammer (Wohnrecht) | Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft

Veröffentlicht am 02.04.2026