GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Die Rolle gemeinnütziger Bauvereinigungen in Österreich ist in den letzten Jahren kontinuierlich gewachsen. Aktuelle Verbandszahlen zeigen, dass sich der verwaltete Wohnungsbestand dieser Organisationen seit 1945 von rund 45.000 auf über 1,0 Millionen Miet- und Eigentumswohnungen gesteigert hat (Stand 2024). Dieser Anstieg unterstreicht die Bedeutung gemeinnütziger Akteur:innen beim Angebot von leistbarem Wohnraum – unabhängig von wirtschaftlichen Schwankungen am freien Markt.

Besonders in Bundesländern wie Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark stellen gemeinnützige Bauvereinigungen eine tragende Säule für soziale Wohnprojekte dar. Sie können durch langfristige Planungs- und Finanzierungsperspektiven Projekte realisieren, die auf dem freien Markt aufgrund von Profitinteressen oft nicht umgesetzt werden. Für private Bauherr:innen und Wohnungsinteressierte kann dies bedeuten, dass auch in Zukunft alternative Wege zum Eigenheim oder zur mietpreislich stabilen Wohnung bestehen, etwa durch Mietkauf-Modelle oder genossenschaftliche Beteiligungen. Darüber hinaus wirken solche Organisationen oft stabilisierend in Regionen mit angespanntem Wohnungsmarkt, da sie bei Großprojekten und Stadtentwicklungen eingebunden sind.

(Veröffentlicht am 03.03.2026)

Quellen: Statistik Gemeinnützige Bauvereinigungen Österreich