GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Der Wohnungsmarkt in Österreich zeigt im Jahr 2026 eine Stabilisierung nach den starken Preis- und Zinsentwicklungen der vergangenen Jahre. Während die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin hoch bleibt, ist die Neubautätigkeit in vielen Regionen zurückgegangen. Gründe dafür sind gestiegene Baukosten, strengere Finanzierungsbedingungen und wirtschaftliche Unsicherheiten.

Bild von Peggy und Marco Lachmann-Anke auf Pixabay

Laut Statistik Austria und Oesterreichischer Nationalbank hat sich das Preisniveau für Wohnimmobilien zuletzt stabilisiert, nachdem es zuvor zu Preiskorrekturen gekommen war. Besonders in Ballungsräumen wie Wien bleibt Wohnraum weiterhin stark nachgefragt, während sich in ländlichen Regionen teilweise eine geringere Dynamik zeigt.

Parallel dazu spielt die Wohnbauförderung weiterhin eine zentrale Rolle. Die österreichischen Bundesländer stellen auch im Jahr 2026 Fördermittel für Neubau, Sanierung und Eigentumserwerb zur Verfügung. Diese Förderungen umfassen zinsgünstige Darlehen, Direktzuschüsse sowie Förderungen für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen. Ziel ist die Sicherstellung von leistbarem Wohnraum und die Unterstützung klimafreundlicher Bauprojekte.

Zusätzlich gewinnt die Sanierung bestehender Gebäude zunehmend an Bedeutung. Vor allem thermische Sanierungen werden im Rahmen der bundesweiten Sanierungsoffensive gefördert, um Energieverbrauch und Betriebskosten langfristig zu reduzieren.

Insgesamt ist der Wohnbereich im Jahr 2026 durch eine Kombination aus stabilisierten Preisen, reduzierter Neubautätigkeit und weiterhin wichtigen Fördermaßnahmen geprägt.

 

(Veröffentlicht am 24.02.2026)

(Quellen und Mehr: Statistik Austria – Immobilienpreisindex | Oesterreichische Nationalbank – Immobilienmarktbericht | Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport | oesterreich.gv.at – Wohnbauförderung und Sanierungsoffensive)