GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Die Sanierungsoffensive 2026 wurde ursprünglich mit zwei großen Schwerpunkten gestartet: dem Kesseltausch und der thermischen Sanierung (Dämmung, Fenstertausch). Seit 2. Februar 2026 ist eine neue Registrierung für den Dämm-Bereich jedoch nicht mehr möglich – Grund ist laut Umweltministerium, dass der Kesseltausch pro eingesetztem Euro deutlich mehr CO₂-Einsparung bringt als die Dämmförderung.

Für Hausbesitzer, die noch mit fossiler Heizung unterwegs sind, heißt das: Der Umstieg auf Wärmepumpe, Fernwärme oder Holzzentralheizung wird weiterhin mit bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt. Neu ist die Pflicht zur Vorlage eines Energieberatungsprotokolls bereits bei der Registrierung – wer frühzeitig eine Energieberatung macht, spart sich später Zeit beim Antrag.

Wichtig für alle, die noch planen: Anträge können nur eingebracht werden, solange Budgetmittel verfügbar sind, längstens bis 31. Dezember 2026. Mit Stand April 2026 waren von den 360 Millionen Euro Jahresbudget bereits rund 290 Millionen Euro reserviert. Für Installationsbetriebe ist die Offensive ein wichtiges Signal, da sie bis 2030 mit insgesamt 1,8 Milliarden Euro an Fördermitteln für Heizungsmodernisierungen rechnen können.

Quelle: Wirtschaftskammer Österreich (Bundesinnung); oesterreich.gv.at; wohnnet.at (Stand April/August 2026)

Veröffentlicht am 09.09.2026