Heiße Sommer, lange Trockenphasen und plötzlicher Starkregen prägen mittlerweile jede Gartenplanung. Statt durstiger Rasenflächen setzen immer mehr Gartenbesitzer auf tief wurzelnde Staudenbeete, die Hitze und Trockenheit gut vertragen. Besonders beliebt sind dabei Ziergräser, mediterrane Halbsträucher wie Lavendel sowie robuste Wildstauden, die kaum Pflege brauchen.
Auch der sogenannte Naschgarten liegt im Trend: Obstgehölze, essbare Blüten und Gemüse werden dabei direkt entlang von Wegen oder der Terrasse gepflanzt, sodass sie leicht erreichbar sind. Der Fokus liegt weniger auf klassischer Vorratshaltung als auf frischem Geschmack in unmittelbarer Nähe – ideal auch für Familien mit Kindern, die so spielerisch an Gartenarbeit herangeführt werden. Wer wenig Zeit hat, setzt zunehmend auf pflegearme Konzepte wie Kräuterrasen statt klassischem Rasen.
Auch bei der Technik tut sich einiges: Automatische Bewässerungssysteme, smarte Zeitschaltuhren und Regenwassernutzung gehören für viele mittlerweile zur Grundausstattung, gerade weil das Grundwasser laut aktuellen Studien vielerorts sinkt. Fassaden- und Dachbegrünungen gewinnen ebenfalls an Bedeutung, weil sie Gebäude beschatten, die Umgebung kühlen und bei Starkregen die Kanalisation entlasten. Wer seinen Garten fit für die kommenden Sommer machen will, sollte also weniger auf Perfektion und mehr auf robuste, wasserschonende Konzepte setzen.
Quelle: myHOMEBOOK, GARTEN TULLN / ots.at (Stand 2026)
Veröffentlicht am 17.08.2026

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