GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
Vorsicht bei diesen Firmen  Spenden gegen Pfusch am Bau  Newsletter abonnieren  Bessere-Welt-Prämie

Lange Zeit wurden Smart Meter hauptsächlich als digitale Ersatzgeräte für klassische Stromzähler betrachtet. Mittlerweile übernehmen sie jedoch eine deutlich wichtigere Rolle in der modernen Haustechnik. Wer eine Photovoltaikanlage, Wärmepumpe, Wallbox oder einen Batteriespeicher betreibt oder künftig installieren möchte, kommt an intelligenten Messsystemen kaum noch vorbei. Sie bilden die technische Grundlage, um Stromverbrauch und Eigenproduktion besser aufeinander abzustimmen und neue Tarifmodelle nutzen zu können.

Der flächendeckende Ausbau intelligenter Stromzähler ist inzwischen weit fortgeschritten. Gleichzeitig entwickeln sich auch Stromtarife weiter. Immer häufiger werden dynamische Tarife angeboten, bei denen sich der Strompreis im Tagesverlauf verändern kann. Dadurch können Haushalte energieintensive Geräte gezielt zu günstigeren Zeiten betreiben – etwa das Laden eines Elektroautos oder den Betrieb einer Wärmepumpe. Voraussetzung dafür ist in vielen Fällen ein entsprechend konfigurierter Smart Meter. Besonders Besitzer von Photovoltaikanlagen profitieren, wenn Erzeugung, Batteriespeicher und Verbrauch intelligent miteinander kommunizieren und automatisch gesteuert werden.

Ein Smart Meter allein spart allerdings noch keine Energie. Der eigentliche Nutzen entsteht erst durch das Zusammenspiel mit moderner Haustechnik und einer intelligenten Steuerung. Wer einen Neubau plant oder seine Gebäudetechnik modernisiert, sollte daher nicht nur einzelne Geräte betrachten, sondern das gesamte Energiesystem des Hauses. Die Vernetzung von Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Ladelösung wird in den kommenden Jahren zunehmend zum Standard werden und bietet langfristig die Möglichkeit, den Eigenverbrauch zu erhöhen und Stromkosten besser zu steuern.

Quelle: Österreichs Energie – Smart-Meter-Rollout | E-Control Österreich – Monitoring Smart Meter | Netz Niederösterreich – Informationen zu Smart Metern und Energiewende

Veröffentlicht am 14.07.2026