GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Wohnen verändert sich gerade stark. Während viele Menschen früher möglichst viel Privatsphäre wollten, gewinnen gemeinschaftliche Wohnformen wieder an Bedeutung. Besonders Mehrgenerationenhäuser werden immer beliebter – nicht nur bei Senioren, sondern auch bei jungen Familien und Alleinerziehenden.

Das Konzept dahinter ist einfach: Menschen unterschiedlichen Alters wohnen bewusst in einem gemeinsamen Projekt zusammen. Jeder hat seine private Wohnung, gleichzeitig gibt es Gemeinschaftsräume, Gärten oder gemeinsame Freizeitbereiche. Dadurch entstehen oft engere soziale Netzwerke als in klassischen Wohnanlagen.

Für Familien kann das enorme Vorteile bringen. Kinder wachsen mit mehr sozialen Kontakten auf, ältere Bewohner sind weniger isoliert und alltägliche Hilfe entsteht oft unkompliziert im Haus selbst. Gerade in Zeiten steigender Wohnkosten und zunehmender Einsamkeit entdecken viele Menschen diese Wohnform neu.

Interessant ist außerdem, dass moderne Mehrgenerationenprojekte heute viel professioneller geplant werden als früher. Viele Anlagen setzen auf barrierefreie Wohnungen, Gemeinschaftsküchen, Carsharing oder gemeinsame Energiekonzepte. Teilweise werden ehemalige Gasthäuser oder Pflegeheime dafür komplett umgebaut.

Die Nachfrage steigt vor allem bei Menschen, die langfristig wohnen möchten und Nachbarschaft nicht nur als anonymes Nebeneinander sehen. Für Gemeinden könnten solche Projekte künftig auch helfen, soziale Isolation und Wohnraummangel gleichzeitig zu reduzieren.

Quelle: Wohnprojekte-Portal – Mehrgenerationen Wohnprojekt | LEDO Wohnen – Mehrgenerationen-Wohnkonzept | MARO Genossenschaft – Nachbarschaftliches Wohnen

Veröffentlicht am 27.05.2026