GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Noch vor wenigen Jahren galten smarte Heizungen oder intelligente Stromsteuerungen als Spielerei für Technikfans. Mittlerweile entwickeln sich solche Systeme jedoch immer stärker zu einem festen Bestandteil moderner Wohnungen und Häuser. Der Grund dafür sind vor allem steigende Energiepreise und strengere Effizienzanforderungen.

Neue Gebäude werden zunehmend mit Technik ausgestattet, die Stromverbrauch, Raumtemperatur oder Lüftung automatisch anpasst. Besonders interessant ist dabei die Verbindung verschiedener Systeme. Moderne Häuser können etwa erkennen, wann Solarstrom verfügbar ist und bestimmte Geräte automatisch aktivieren. Dadurch lässt sich Energie effizienter nutzen.

Für Familien kann das im Alltag tatsächlich spürbare Vorteile bringen. Heizkosten lassen sich besser kontrollieren, Räume können individuell geregelt werden und manche Systeme melden sogar ungewöhnlichen Energieverbrauch automatisch. Gerade in größeren Wohnanlagen gewinnt außerdem die Kombination aus Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement an Bedeutung.

Auch für Bauträger und Installationsbetriebe verändert sich dadurch der Markt. Gefragt sind nicht mehr nur klassische Heizungsinstallationen, sondern zunehmend vernetzte Gesamtlösungen. Viele Fachkräfte müssen deshalb zusätzliche digitale Kompetenzen aufbauen.

Experten erwarten, dass solche Technologien in wenigen Jahren ähnlich selbstverständlich sein werden wie heute Fußbodenheizungen oder elektrische Rollläden. Smarte Gebäudetechnik entwickelt sich damit langsam vom Premium-Extra zur normalen Grundausstattung moderner Immobilien.

Quelle: EU-Gebäuderichtlinie & Anforderungen an Gebäudetechnik | Bautrends 2026 – Digitalisierung & Energieeffizienz

Veröffentlicht am 26.05.2026