GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Im Winter kommt es regelmäßig zu Schäden durch abrutschende Schneemassen oder herabfallende Eiszapfen von Gebäuden. Vielen Eigentümern ist allerdings nicht bewusst, dass daraus schnell rechtliche Konsequenzen entstehen können. Grundsätzlich gilt: Gebäudeeigentümer müssen dafür sorgen, dass von ihrem Haus keine Gefahr für Passanten, Autos oder Nachbargrundstücke ausgeht.

Besonders relevant ist das Thema für Hausbesitzer, Hausverwaltungen, Unternehmen und Gewerbebetriebe. Wird beispielsweise ein Auto durch eine Dachlawine beschädigt oder verletzt sich eine Person durch herabfallendes Eis, kann unter Umständen eine Haftung entstehen. Entscheidend ist dabei oft, ob ausreichend Vorsichtsmaßnahmen getroffen wurden.

Dazu zählen etwa Schneefanggitter, Absperrungen oder Warnhinweise bei akuter Gefahr. Wichtig ist außerdem die regelmäßige Kontrolle von Dächern bei starken Schneefällen. Gerade bei Flachdächern oder älteren Gebäuden kann die Schneelast zusätzlich statische Probleme verursachen.

Spannend ist, dass Gerichte häufig sehr genau prüfen, ob die Gefahr vorhersehbar gewesen wäre. Wer bekannte Risiken ignoriert oder notwendige Sicherungsmaßnahmen unterlässt, kann schnell Probleme mit Versicherungen oder Schadenersatzforderungen bekommen.

Für Unternehmen wird das Thema auch auf Baustellen relevant. Dort müssen Verkehrswege, Eingänge und Arbeitsbereiche ausreichend gesichert werden, damit keine Gefahr für Mitarbeiter oder Besucher entsteht.

Wichtig: Warnschilder allein reichen oft nicht aus, wenn zusätzliche Schutzmaßnahmen technisch möglich gewesen wären.

Quelle: Informationen zu Verkehrssicherungspflichten bei Gebäuden| Infos zu Gebäudesicherheit und Haftung

Veröffentlicht am 13.05.2026