Im Jahr 2025 hat sich der österreichische Heizungsmarkt spürbar verändert. Laut aktueller Branchenzahlen der Vereinigung Österreichischer Kessel- und Heizungsindustrie (VÖK) wurden im Vergleich zum Vorjahr rund 11 % weniger Heizungsanlagen verkauft. Dieser Rückgang betrifft nahezu alle Heiztechnologien – von traditionellen Systemen wie Pellets- und Hackgutheizungen über Wärmepumpen bis hin zu modernen Solarthermie-Lösungen. Diese Entwicklung gilt als ein wichtiger wirtschaftlicher Indikator für die Haustechnikbranche und zeigt, dass externe Faktoren wie gestiegene Baukosten, Lieferkettenprobleme und die veränderte Nachfrage der Bau- bzw. Sanierungsprojekte signifikant spürbar sind. Gleichzeitig signalisiert der Rückgang der Verkaufszahlen einen möglichen Trend zur Verzögerung von Sanierungs- oder Austauschprojekten durch Eigentümer und Bauträger.
Energieeffizienz bleibt jedoch ein zentrales Thema: Wärmepumpen und erneuerbare Systeme haben langfristig weiterhin Wachstumspotenzial, vor allem im Zuge der Energiewende und verschärfter Klimaziele. Für professionelle Haustechnik-Planung und Entscheidungsprozesse ist es daher essenziell, Markttrends wie diese regelmäßig zu beobachten und bei der technischen Beratung zu berücksichtigen.
(Veröffentlicht am 03.03.2026)
Quellen: VÖK-Verkaufszahlen Heizungsmarkt 2025/2026 (Österreich)

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