Photovoltaik-Anlagen sind in Österreich ein zentraler Bestandteil moderner Wohngebäude geworden. Sowohl beim Neubau als auch bei der Sanierung setzen immer mehr Menschen auf die eigene Stromproduktion. Steigende Energiepreise und der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit machen diese Technologie besonders attraktiv.
Aktuelle Förderungen und Rahmenbedingungen
Die Förderbedingungen für Photovoltaik-Anlagen haben sich zuletzt verändert. Während es in den vergangenen Jahren steuerliche Erleichterungen gab, gilt inzwischen wieder der reguläre Mehrwertsteuersatz von 20 %. Dennoch bestehen weiterhin Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene.
Je nach Standort können Förderungen für Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher beantragt werden. Da diese Programme oft begrenzt sind, empfiehlt sich eine frühzeitige Information und Planung.
Eigenverbrauch erhöht die Wirtschaftlichkeit
Entscheidend für die Rentabilität einer Photovoltaik-Anlage ist vor allem der Eigenverbrauch. Selbst erzeugter Strom kann direkt im Haushalt genutzt werden und reduziert die Stromkosten langfristig.
Besonders sinnvoll ist die Kombination mit:
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Wärmepumpen
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Elektroautos
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Warmwasseraufbereitung
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Batteriespeichern
Stromspeicher ermöglichen es, den erzeugten Strom auch außerhalb der Sonnenstunden zu nutzen.
Wichtig bei Neubau und Sanierung
Wer ein Haus baut oder saniert, sollte die Installation einer Photovoltaik-Anlage frühzeitig einplanen. Dabei spielen folgende Faktoren eine wichtige Rolle:
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Dachausrichtung und Dachfläche
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Strombedarf im Haushalt
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zukünftige Nutzung (z. B. E-Auto)
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Fördermöglichkeiten
Fazit
Photovoltaik-Anlagen sind eine langfristig sinnvolle Investition für Neubauten und bestehende Gebäude. Sie helfen, Energiekosten zu senken, die Umwelt zu schonen und die Energieunabhängigkeit zu erhöhen.
Quelle: Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie; Österreichische Energieagentur
(Veröffentlicht am 18.02.2026)

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