GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
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Ab 2026 rückt das Thema Vergaberecht im Bauwesen verstärkt in den Mittelpunkt. Öffentliche Bauaufträge sollen künftig nicht mehr ausschließlich nach dem günstigsten Preis vergeben werden, sondern soziale, ökologische und wirtschaftliche Kriterien stärker berücksichtigen.

Wie das österreichische Branchenmagazin SOLID – Wirtschaft & Technik am Bau berichtet, fordert die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) eine stärkere Berücksichtigung heimischer und regionaler Unternehmen bei öffentlichen Bauprojekten. Ziel ist es, Arbeitsplätze in Österreich zu sichern und die Wertschöpfung im Land zu halten.

Im Zuge des neuen Bundesvergabegesetzes 2026 sollen öffentliche Auftraggeber verstärkt darauf achten, dass Bauleistungen möglichst von regionalen Betrieben erbracht werden und soziale sowie ökologische Standards eingehalten werden. Hintergrund ist, dass in den vergangenen Jahren vermehrt mit Sub- und Subsubunternehmen gearbeitet wurde, wodurch Teile der Wertschöpfung ins Ausland abgeflossen sind.

Für Bauunternehmen, Planer und Auftraggeber bedeutet diese Entwicklung neue Chancen für heimische Betriebe sowie mehr Transparenz bei der Vergabe öffentlicher Projekte. Besonders im Wohn- und Infrastrukturbau könnte diese Neuausrichtung langfristig zur Stärkung des österreichischen Baumarktes beitragen.

Zum Originalartikel:
solidbau.at/news/vergaberecht