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“Wien braucht keine Alibi-Aktionen, sondern mehr Baupolizei”

Notorisch unterbesetzte Baupolizei rasch aufstocken – für mehr Sicherheit

Wien (OTS) – Wie kommen Zehntausende Wienerinnen und Wiener, die in Altbauten wohnen, dazu, in Angst zu leben,

„dass ihnen buchstäblich die Decke auf den Kopf fällt“,

fragt der Wiener ÖVP-Wohnbausprecher. Als „Alibi- Aktion“ bezeichnet der Wohnbausprecher der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, die angebliche „Aktion scharf“ von Wohnbaustadtrat Ludwig und der Baupolizei als

 Reaktion auf die sich häufenden Hauseinstürze.“Die Baupolizei ist in dieser Kette das schwächste Glied,

weil sie zwar gute Arbeit leistet, aber notorisch unterbesetzt ist. Was Wien braucht, sind rasch mehr Baupolizisten und damit einhergehend eine raschere Verfahrensabwicklung. Der Wohnbaustadtrat ist aufgefordert, den Personalmangel rasch zu beheben und zusätzliche Mitarbeiter für die Baupolizei auszubilden.“ weiterlesen…

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Ein Gedanke zu „“Wien braucht keine Alibi-Aktionen, sondern mehr Baupolizei”


  1. Ich bin selbst Betroffene, in einem Wiener Altbau, seit über 2 Jahren eine fast unbeschreibliche Situation durch eine schleppende und schikanöse Sockelsanierung, Ungemach und Unmenschlichkeit pur.

    Die „Aktion scharf“ eine Alibihandlung? Aus heutiger Sicht merke ich in keinster Form, dass diese Aktion noch evident ist. Gibt´s die überhaupt noch?

    „In Angst zu leben, dass einem die Decke auf den Kopft fällt“, zB weil Trambäume wegen stetiger Wassereintritte sukzessive vermodert sind und womöglich sogar der „Hausschwamm“ Einzug gehalten hat oder „die seit Jahren gestützte Stiege im Haus“…kann ich gut nachfühlen.

    Überprüfenswert wären sicher auch die jenigen Stellen, die Geld der Steuerzahler verwenden, um solche Altbautensanierungen zu fördern, wobei auch gleichzeitig die schikanösen Methoden gefördert werden und damit einhergehend die Gesundheit durch möglichen „Pfusch am Bau“, zumindestens durch Vernachlässigung und Nichtstun, die Folge von „Alibihandlungen“ ist.

    Es wäre interessant, ob es eine Nachberichterstattung zu diesem Thema gibt und noch interessanter, welche Häuser konkret und mit welchen Maßnahmen konfrontiert waren. Besonderes Interesse liegt meinerseits im 14. Bezirk in Wien. Ich bin gespannt, ob und wann hier noch offiziell kommuniziert wird, damit hier auch Ergebnisse als Fakten vorliegen.

    Grüsse
    Wiener Mieter

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