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Schimmelpilz begünstigt Depressionen!

Sanierungsexperten erkennen Schimmelpilzgefahr vor erstem Auftreten! 

Wien (OTS) – Dass Feuchtigkeit und Schimmelpilz in der Wohnung Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit haben, ist bereits bekannt. Eine Studie des amerikanischen Wissenschaftlers Edmond D. Shenassa deutet darauf hin, dass dadurch auch Depressionen begünstigt werden. Die Ergebnisse einer Untersuchung von 5.882 EuropäerInnen zeigen ein leicht erhöhtes Risiko für Depressionen, sobald Feuchtigkeit und Schimmelpilzbefall in der Wohnung auftreten (Quelle: American Journal of Public Health, No. 10/2007). Schimmelpilz belastet also auch die Psyche!

  • Vorbeugung ist deshalb besonders wichtig

Bei Verdacht auf ein Schimmelpilzproblem muss man nicht warten, bis der erste Schimmelpilz an den Wänden sichtbar wird. Sanierungsexperten können schon vorher feststellen, ob eine Gefährdung vorhanden ist. Wie geht man dabei vor? Hier die Antworten von Getifix Österreich/GetiTec-Geschäftsführer Martin Gruber.

Wie kommen Sie dem Schimmelpilz auf die Spur? 

Martin Gruber: „Unsere wichtigsten „Messgeräte“ sind Auge und Nase. Weil die Rezeptoren bereits nach 15 bis 20 Minuten gesättigt sind, bemerken die Betroffenen den besonderen Geruch nicht mehr. Für mich ist deshalb der erste olfaktorische Eindruck wichtig. Dann analysieren wir die Situation mit Geräten.“

  • Welche Technik nutzen Sie?

Martin Gruber: „Raumfeuchtigkeit und Wandtemperatur können wir sehr genau mit dem Hygrometer und dem Infrarot-Thermometer messen. Je feuchter die Raumluft und je kälter die Oberfläche, desto größer ist die Gefahr von Schimmelpilzbefall.“ Verlassen Sie sich bei der Bewertung des Problems nur auf Ihre Erfahrung? – Martin Gruber: „Erfahrung ist wichtig, aber in der ÖNORM werden ganz konkrete Werte definiert. Diese Werte sind der Maßstab für eine gesunde Wohnung.“

Seit Schimmelpilz als Gesundheitsproblem erkannt wurde, steigt die Zahl der Sanierungen. GetiTec, die Österreich-Vertretung des deutschen Unternehmens Getifix, freut sich über steigende Umsatzzahlen. In Österreich werden die modernen Baustoffe zur nachhaltigen Schimmelpilzsanierung bereits von sechs Malereibetrieben eingesetzt; weitere Betriebe kommen in den nächsten Monaten dazu.

Bildquelle: BHH.org

Bildquelle: BHH.org

 

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