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Kriminalprävention – Einbruch

Einbruch – kann Auslöser für schwerwiegende psychische Schäden sein!

Ein Einbruch in die eigenen vier Wände ist für die Betroffenen oft ein großer Schock. Die Verletzung der Privatsphäre verändert nicht nur das verloren gegangene Sicherheitsgefühl. Sie kann auch Auslöser für schwerwiegende psychische Schäden sein, welche oft Jahre andauern können und sogar bis zur Aufgabe der Wohnung und dem Austausch der gesamten Kleidung führen können.

Sicherungstechnische Maßnahmen

Sicherungstechnische Maßnahmen (elektronische und mechanische) leisten einen großen Beitrag zu Ihrer Sicherheit. Ergänzt durch richtiges Verhalten und nachbarschaftliche Hilfe wird es Gaunern sehr schwer fallen, Einbrüche oder Diebstähle zu begehen. Diese Seiten sollen Ihnen Tipps und Ratschläge geben, wie Sie sich und Ihr Eigentum besser schützen können.

Der materielle Schaden lässt sich ersetzen – der seelische Schaden ist nur schwer wieder gut zu machen. Mit den nachfolgenden Tipps soll aufgezeigt werden, wie man sich und sein Eigentum wirksamer gegen Einbrecher schützen kann. Dabei ist das richtige Verhalten genauso wichtig wie sinnvolle technische Einbruchsicherungen am Haus oder an der Wohnung. Zwischen einzelnen Sicherungsmaßnahmen gibt es keine genaue Grenze.

Mechanische und elektronische Sicherungsmaßnahmen müssen sich ergänzen. Bei allen angeführten Maßnahmen ist das Verhalten des einzelnen Menschen wichtig. Grundsätzlich gilt: Je mehr Hindernisse dem Einbrecher in den Weg gelegt werden, desto schwerer kommt er ans Ziel.

Schwachstellen:

  • Haupteingangstüren, Terrassentüren, Nebentüren (Keller)
  • Fenster, Dachfenster • Kellerschächte

Allgemeine Feststellungen:

  • Einbrecher wählen eher ruhige Wohnsiedlungen aus
  • Sie beobachten Häuser und die Gewohnheiten der Bewohner
  • Sie schlagen meist um die Mittagszeit oder zwischen 17.00 und 21.00 Uhr zu
  • Vorzugsweise werden Terrassentüren oder an der Hausrückseite gelegene Fenster aufgebrochen
  • Einbrecher suchen Schmuck, Bargeld, Kreditkarten, Münzsammlungen, wertvolle Uhren, usw..

Elektronische Sicherungen „Alarmanlage“

Viele potenzielle Einbrecher lassen sich von einer Alarmanlage abschrecken. Es ist deshalb sinnvoll, zu den mechanischen Sicherungen den Einbau einer von einer Fachfirma geplanten, eingebauten und gewarteten elektronischen Alarmanlage zu überlegen. In diesem Zusammenhang muss unbedingt davor gewarnt werden, Billigprodukte zu verwenden. Die meisten dieser Anlagen können die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen und tragen lediglich dazu bei, den Ruf von elektronischen Sicherungen zu verschlechtern.

Allgemeine Maßnahmen zu Eigenheim.- und Wohnungssicherung:

  • In den Abendstunden Zeitschaltuhren verwenden
  • Terrassentüren durch einbruchshemmende Rollbalken oder Scherengitter sichern
  • Lassen Sie eine möglichst lückenlose Außenbeleuchtung installieren
  • Bewegungsmelder anbringen •Kellerabgänge beleuchten
  • Außensteckdosen sollten von innen abschaltbar sein, um Einbrechern nicht die Möglichkeit zur Stromabnahme (Anschluss einer Bohrmaschine) zu geben.
  • Nur hochwertige Schlösser und Schließzylinder einbauen lassen
  • Vermeiden Sie Zeichen der Abwesenheit. Während des Urlaubes oder sonstiger Abwesenheit sollten die Briefkästen geleert und Werbematerial beseitigt werden. Das Haus sollte keinen unbewohnten Eindruck machen. Die Nachbarschaftshilfe ist hier besonders wichtig.
  • Vergessen Sie nicht, Fenster, Terrassentüre und Balkontüre zu schließen
  • Vergewissern Sie sich beim Weggehen vielleicht noch ein zweites Mal, ob Ihr Schloss versperrt ist
  • Keine Wohnungsschlüssel unter Fußabstreifer und Blumentöpfen verstecken
  • Vermeiden Sie unübersichtliche Bepflanzung direkt am Haus
  • Räumen Sie weg, was Einbrechern nützen könnte (Leitern, Kisten usw.)
  • Im Winter für Schneeräumung sorgen
  • Nur unterirdische Telefonleitungen sind sicher
  • Keine Wohnungsschlüssel unter Fußabstreifer und Blumentöpfen verstecken

Weitere Information zum Thema auf dem Portal des BM.I Bundesministerium für Inneres – Bundeskriminalamt. Für eine individuelle Beratung wenden Sie sich an Ihr Landeskriminalamt / Assistenzbereich Kriminalprävention. Quelle/Ursprungsartikel – BM.I Bundesministerium für Inneres – Bundeskriminalamt.

 

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