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In 4 einfachen Schritten zum eigenen Fitnessraum

Zuhause trainieren

Nach einem langen Arbeitstag ist es eine Herausforderung, sich noch zum Sport zu motivieren. Wenn man ins Fitnessstudio möchte, ist diese Entscheidung oft mit langen Anfahrtszeiten verbunden. Noch dazu haben höchstwahrscheinlich viele andere Berufstätige die gleiche Idee, sodass die meisten Fitnessgeräte bereits besetzt sind. Die Lösung für diese Problematik ist ein Fitnessraum in den eigenen vier Wänden, und die nachfolgenden 4 Schritte ebnen den Weg zum persönlichen Home-Gym.

Ein Fitnessraum – viele Gründe

Ein eigener Fitnessraum ist ernsthaft in Erwägung zu ziehen – vor allem dann, wenn man regelmäßig Sport treiben und das eigene Zuhause dafür nicht verlassen möchte. Diese Vorteile bringt ein persönliches Home-Gym:

  • Flexibles Training: Im eigenen Fitnessraum kann man jederzeit und ganz ohne Anfahrts- oder Wartezeiten trainieren. Öffnungszeiten fallen ebenfalls weg, denn schließlich ist das Home-Gym rund um die Uhr geöffnet. So ist sogar ein Training in den frühen Morgenstunden problemlos möglich.
  • Kostengünstige Bewegung: Natürlich muss man den hauseigenen Fitnessraum zunächst noch dementsprechend einrichten und beheizen. Dennoch ist er auf längerer Sicht betrachtet wesentlich günstiger als der Monatsbeitrag für das Fitnessstudio.
  • Kein Dresscode: In den eigenen vier Wänden kann man auch jene bequeme Bekleidung wählen, die man vielleicht in der Öffentlichkeit nicht tragen würde. Ob löchriges Lieblings-T-Shirt oder brandneues Markentop – im Home Gym schaut niemand so genau hin.
  • Hygiene: Im Fitnessstudio kann man nie so genau wissen, wer bereits barfuß über den (vielleicht ohnehin schon verschmutzten) Boden stolziert ist. Wenn man hingegen im Home-Gym trainiert, kann man getrost ohne Schuhe und Socken sporteln und weiß genau, wann der Boden zuletzt gereinigt worden ist. Noch dazu ist man wahrscheinlich die einzige Person, die den Fitnessraum benutzt.
  • Jede Musik: Im eigenen Fitnessraum läuft immer nur die Lieblingsmusik im Hintergrund – das motiviert! (Aus Rücksicht auf die Nachbarschaft sollte aber natürlich die Lautstärke entsprechend angepasst sein.)
#1 Geeignetes Plätzchen finden

Viele verschwenden keinen weiteren Gedanken an einen eigenen Fitnessraum, weil sie glauben, dass sie nicht genügend Platz dafür haben. Dabei ist der notwendige Raum immer von der ausgewählten Trainingsart abhängig: Wenn man seine Fitness mit Laufband und Co. in Topform bringen möchte, ist viel Platz nötig. Ohne Fitnessgeräte reicht jedoch bereits eine Raumgröße von etwa 3-4 m2.

Für das Home-Gym ist ein eigener Raum ideal. Allerdings kann man anderweitig genützte Räume so abgrenzen, dass zumindest eine kleine Ecke für das Training zur Verfügung steht. Neben der Raumgröße ist auch die Raumhöhe entscheidend. In stehender Position sollte es möglich sein, beide Arme nach oben zu strecken. Die folgende Infografik zeigt, welche Räume sich für das Indoor-Training gut eignen.
(***Infografik***: https://www.heatness.at/home-training-im-winter/)

#2 Angenehme Raumtemperaturen schaffen

Für das Trainieren in den eigenen vier Wänden ist es wichtig, dass man sich im ausgewählten Raum wohl fühlt. Das Raumklima muss auf jeden Fall stimmen: Es sollte weder zu warm noch zu kalt sein. Die Motivation sinkt nämlich auf den Tiefpunkt, wenn man gar nicht so recht warm werden will oder stickige Luft das Atmen erschwert.

Für angenehme Raumtemperaturen ist eine passende Heizung wichtig. Die vielen Vorteile einer Infrarotheizung können beispielsweise überzeugen: Kurz vor Trainingsbeginn schaltet man sie ein und innerhalb kürzester Zeit ist der Raum angenehm warm. Mit einer Infrarotheizung kann man im eigenen Home-Gym schnell und unkompliziert ein Wohlfühl-Raumklima schaffen.

#3 Passende Sportart auswählen

Im eigenen Fitnessraum kann man selbst über das Trainingsprogramm bestimmen. Es ist dabei sehr wichtig, sich für jene Sportarten zu entscheiden, die man auch tatsächlich gerne ausübt – andernfalls kann es mit der Motivation schnell wieder vorbei sein.

Es muss nicht immer Ausdauertraining mit Laufband und Hometrainer sein. Genauso gut kann der Gesundheits-Boost mit Yoga funktionieren, denn dabei handelt es sich um ein ganzheitliches Training für Körper und Geist. Eine Sache bleibt jedoch gleich: Auf die richtige Raumtemperatur kommt es an, vor allem, weil es beim Yoga einige Ruheposen gibt – da wird es in einem zu kalten Fitnessraum schnell mal ungemütlich. Wieder bietet sich die Infrarotheizung an, da sie für ausgesprochen angenehme Temperaturen beim Inhome-Yoga sorgt.

#4 Trainingsplan erstellen

Der Fitnessraum steht für die erste Trainingseinheit bereit und die Sportart ist ausgewählt? Dann wird es nun Zeit für einen geeigneten Trainingsplan. Regelmäßige Trainingseinheiten sind das A und O, um mehr Kondition, Ausdauer und Beweglichkeit aufzubauen. Noch dazu wird das Trainieren zu einer guten Gewohnheit.

Wichtig ist, dass nicht nur Gedanken über Häufigkeit und Dauer der Trainingseinheiten im Mittelpunkt stehen. Ein guter Trainingsplan ist vor allem abhängig von der eigenen Zielsetzung. Ohne jegliches Ziel fehlen die Motivation und Sinnhaftigkeit des Trainings. Deshalb sollte man sich zuvor überlegen, ob man z. B. die Ausdauer verbessern, die Muskeln stärken oder Atemtechniken üben möchte.

Regelmäßige Bewegung ist äußerst wichtig. Wenn man sich zum Sport außerhalb der eigenen vier Wände nicht motivieren kann, ist ein Home-Gym die Lösung. In einem geeigneten Raum mit angenehmen Temperaturen kann man seine Lieblingssportart jederzeit ausüben – ganz ohne strikte Öffnungszeiten. Ein gut ausgeklügelter Trainingsplan hilft dabei, die persönlichen Ziele im Auge zu behalten. In diesem Sinne: viel Erfolg beim Trainieren!

Veröffentlicht am 10. Februar, 2020 von BHH.org