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Heimische Baubranche enttäuscht über Regierungspläne

Architektur: Georg Bauer; Fotografie: BuchbergerÖsterreichs Baufirmen wollen durchsetzen, dass öffentliche Aufträge an heimische Unternehmen mit Eigenpersonal vergeben werden. Doch inzwischen überwiegt die Enttäuschung.

Die Baubranche ist von der Regierung enttäuscht. Zum Amtsantritt sei viel versprochen worden, „mittlerweile überwiegt eine Ernüchterung“, so Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel und der Bundesvorsitzender Gewerkschaft Bau-Holz, Josef Muchitsch.

Als Beispiel werden der Handwerkerbonus und die seniorengerechte Sanierung von Bestandswohnungen genannt. Der Bonus wurde um die Hälfte reduziert, die Förderschiene für seniorengerechtes Sanieren wiederum ist aufgrund fehlender Mittel bereits für 2014 wieder vom Tisch, so die Kritik.

Die Baubranche fordert, dass öffentliche Aufträge an heimische Unternehmen mit Eigenpersonal vergeben werden. Gleichzeitig schränkt sie aber ein: „Öffentliche Auftraggeber erwarten niedrigste Preise, hohe Bieterwettbewerbe und mangelfreie Bauabwicklungen. Das unter einen Hut zu bringen, ist für österreichische Firmen unmöglich.“ (apa/pm)

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