GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
       

Nicht nur im Sommer, sondern fast das ganze Jahr über können Sie Ihren Garten genießen, wenn Sie unsere Tipps beachten. Mit einigen kleinen Tricks lässt sich die jährliche Gartensaison erheblich verlängern. Während Pool und Rasenspiele tatsächlich eher dem Hochsommer vorbehalten sind, kann eine geschützte, teilüberdachte Terrasse und ein Heizstrahler sogar im Winter eine gemütliche Oase zum Entspannen und Frische-Luft-Atmen sein.

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Im Wesentlichen hängt es von Ihnen als Bauherr bzw. Ihrem Planer ab, ob Ihr Außenbereich zum Ort für mühselige Dauerpflege oder zu einer wahren Wohlfühloase wird. Wenn Sie nämlich das ganze Jahr über nur damit beschäftigt sind, Moos und Unkraut zu entfernen und sich um aufwendige Holzschutzanstriche Gedanken zu machen, wird aus der Gartenfreude schnell ein Gartenfrust. Garten und Terrasse werden zur gehassten Dauerbeschäftigung für den Hausherrn.

Auch wenn Massivholz zweifellos eine besondere und natürliche Ausstrahlung hat, so gibt es Bauteile, bei denen es empfehlenswerte Alternativen gibt. Das gilt vor allen Dingen für alle bodenberührten Flächen im Außenbereich. Diese sind besonders stark der Witterung ausgesetzt. Hitze und Kälte, Regen und Schnee setzen Außenterrassen stark zu. Die Folge sind Verwerfungen, Pilzbefall und Absplitterungen. Das Holz wird unansehnlich grau, regelmäßige Anstriche sind notwendig. Daher greifen Bauherren und Planer gerne zu der eleganten und langlebigen Alternative WPC Terrassendielen. Sie zeichnen sich durch ihre ausgezeichnete Haltbarkeit und Unempfindlichkeit aus.

Vorteile von WPC Terrassendielen

Neben der bereits erwähnten Langlebigkeit überzeugt das Material WPC (Wood Plastic Composite) durch weitere, schwerwiegende Vorteile. Zum einen bietet WPC, eine Mischung aus ca. 60 Prozent Holzmehl, ca. 35 Prozent PP und PE und einigen umweltverträglichen Bindestoffen, eine sehr gute Verwindungssteifigkeit, verbunden mit völliger Splitterfreiheit. Beide Punkte machen WPC Terrassendielen auch zur ersten Wahl, wenn Kinder im Hause sind. Die Verletzungsgefahr durch hochstehende Holzenden oder Holzsplitter ist gleich Null.

Hinzu kommt die extreme Resistenz gegen Pilze und Algen. Gelegentliche Reinigung mit Wasser und eventuell etwas Neutralreiniger lassen den Terrassenboden immer wie neu aussehen. Dagegen sind Massivholzdielen im Außenbereich anfällig gegen holzfärbende Bläuepilze, die zwar nicht besonders gefährlich für die Holzsubstanz, aber sehr unansehnlich sind. Dagegen stellt die holzzerstörende Braunfäule, ausgelöst durch Pilze, eine echte Gefahr für die Holzterrasse dar und lässt sich durch Faktoren wie stehendes Wasser und offene Stirnflächen nur schwer zu hundert Prozent ausschließen.

Für viele Architekten spielt die enorme Gestaltungsfreiheit eine große Rolle. Im Gegensatz zu Holzdielen lässt sich das Material nahezu beliebig einfärben. Auf diese Weise steht Ihnen eine große Auswahl an Farben und Oberflächenprofilen zur Verfügung. Umweltfreundlich ist WPC allemal, hergestellt aus Holzmehl aus Sägemühlenabfällen und voll recyclingfähigen Kunststoffen müssen Sie sich um die Nachhaltigkeit keine Gedanken machen.

Die passende Garteneinrichtung

Versuchen Sie vor dem Kauf einzelner Materialien zunächst ein stimmiges Gesamtkonzept Ihrer Außenanlagen zu erreichen. Bei der Erstellung ist ein sogenannter GaLa, ein Garten- und Landschaftsbauer, hilfreich. Bei Neubauten wird unter Umständen auch Ihr Architekt bereits Vorschläge unterbreiten. Bei einer nachträglichen Umgestaltung Ihrer nachträglichen Umgestaltung Ihrer Garteneinrichtung können Sie natürlich auch selbst die Federführung übernehmen.

Beachten Sie aber bitte, dass Sie für wichtige konstruktive Vorbereitungen ausreichende fachliche Informationen einholen. Die Konzeption eines Unterbaus von Gartenwegen und Terrassen oder die Berechnung eines Fundaments gehören zum Beispiel immer in die Hände eines Fachmanns.

(Veröffentlicht am 26. Juli 2022)