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Werkzeuge für den Hausbau

Wenn Bauherr selbst Hand anlegen: Werkzeuge für den Hausbau

Wer beim Hausbau Geld sparen möchte, der wird gern einmal selbst aktiv. Nicht umsonst übernehmen so manche Bauherren viele Arbeiten an ihrem zukünftigen Haus selbst, denn das Einsparpotenzial ist beachtlich. Voraussetzung ist allerdings, dass ein gewisses handwerkliches Geschick vorhanden ist. Zudem eignen sich nicht alle Arbeiten für den Heimwerker, während es bei anderen sinnvoll ist, Geld in gutes Werkzeug zu investieren.

Wie kann der Bauherr selbst aktiv werden?
Welche Arbeiten genau übernommen werden können, hängt davon ab, wie viel Zeit der Bauherr investieren kann und über welches Fachwissen er verfügt. Nicht für alle Arbeiten ist unbedingt das Fachwissen eines Profis notwendig. Ein gutes Beispiel sind Maler- und Tapezierarbeiten. Wer ein gewisses handwerkliches Geschick mitbringt und über ein paar Erfahrungen verfügt, kann viel Geld sparen, wenn er selbst den Pinsel in die Hand nimmt. Im Vergleich zu einem gelernten Maler lassen sich bis zu 80 Prozent der Kosten sparen. Auch das Verlegen von Laminatböden und Fließen gehören zu den Aufgaben, welche mit etwas Übung selbst übernommen werden können.

Bevor es jedoch losgeht, sollte sich der Bauherr überzeugen, dass alle notwendigen Werkzeuge und Materialien vorhanden sind. Wer tapezieren und malern möchte, der benötigt beispielsweise Werkzeuge wie Tapezierscheren, Cutter, Andrückroller, Schwamm, Pinsel, Malerrollen und einen Tapziertisch. Fliesenleger sollten dagegen in jedem Falle über einen Fließenschneider, einen Gummihammer, eine Wasserwaage und einen Spachtel verfügen. Generell empfiehlt sich im Vorfeld eine genaue Recherche, um sich die Arbeit nicht unnötig schwerer zu machen.

Lohnenswerte Investitionen
Nicht immer sind die besten Investitionen in Werkzeuge auch die offensichtlichsten. Bauarbeiten sind körperliche anstrengend und bedeuten oft, dass viele Dinge getragen oder gehoben werden müssen. Die Folge sind oft Rückenschmerzen und Probleme mit den Gelenken. Aus diesem Grund können sich professionelle Hub- und Hebegeräte lohnen, die nicht nur dabei helfen, den Körper zu schonen, sondern die Arbeit auch erleichtern. Spezielle Hub- und Hebegeräte sind besonders dann sinnvoll, wenn der Bauherr bereits bei den Rohbauarbeiten selbst Hand anlegen möchte. Auf gaener.at ist es möglich sich über verschiedenen im Handel erhältlichen Modelle einen Überblich zu verschaffen.

Wer schon so früh aktiv werden will, sollte allerdings etwas mehr Heimwerkerwissen mitbringen. Dafür sind die Arbeiten hier aber auch besonders umfangreich im Hinblick auf den Gesamtbau gesehen, sodass das Sparpotenzial sehr groß ausfällt. In der Regel wird der Bauherr den Rohbau dabei aber nicht allein machen können, sondern unterstützend tätig werden. Dies erfordert allerdings auch viel Zeit. Gleiches gilt auch für das Putzen, welches ebenfalls von erfahrenen Heimwerkern übernommen werden kann.

Ohne Profis geht es nicht
Auch wenn der Bauherr durch Eigenleistungen einiges an Geld spart, sollte er von ein paar Bereichen doch lieber die Finger lassen. An oberster Stelle steht die Elektroinstallation, die unbedingt ein Experte übernehmen sollte. Hier können Laien nicht nur einiges falsch machen, sondern sich und das Haus in echte Gefahr bringen.

Die Heizungs- und Sanitärinstallation fällt ebenfalls in den Tätigkeitenbereich, bei dem lieber nicht an der falschen Stelle gespart wird. Zu viel kann schief gehen, weshalb Profis immer die bessere Wahl sind. Mitunter lassen sich die Arbeiten allerdings durch Hilfsleistungen beschleunigen. Besonders hoch ist das Einsparpotenzial dabei aber oft nicht.

Bildquelle: www.pixabay.com

Veröffentlicht am 26. März, 2020 von Dohnal