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Weisse Wanne – System Rascor

Ein richtig ausgeführter und entsprechend dichter Keller sorgt für dauerhafte Qualität und Sicherheit.

Mit der „Weissen Wanne – System Rascor“ können große Abschnitte auf einmal betoniert werden und mittels Injektionsverfahren werden sowohl Sollbruchstellen als auch Arbeitsfugen abgedichtet. Diese Methode sorgt für einen trockenen Keller und Behaglichkeit im Eigenheim.

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2 Gedanken zu „Weisse Wanne – System Rascor

  1. Rascor Abdichtungen GmbH - Herbert Stadler says:  

    „Bei der Projektierung von Bauwerken und Bauteilen aus wasserdichten Betonkonstruktionen stellt sich bei Planern und Bauherren immer wieder die Frage, ob und wie viel Feuchtigkeit durch die wasserdichte Betonkonstruktion eindringen kann, beziehungsweise wie dicht solche Konstruktionen sind.
    Das Abdichtungskonzept aus wasserdichten Betonkonstruktionen (WDB) wird allgemein auch als „Weisse Wanne“ bezeichnet. Diese Bauweise wurde bereits in der Antike bei Aquädukten und Bädern erfolgreich angewandt und ist keine Erfindung der Neuzeit.
    Bei einer WDB übernimmt der Beton neben der statischen auch die abdichtende Funktion.
    Das System besteht immer aus den drei Komponenten wasserdichter Beton, zugehörige Maßnahmen (Fugen, Durchdringungen, etc.) und der wasserdichten Konstruktion wie z.B. maximale Flächen, Etappenlängen, Mindeststärken und Ähnlichem.

    In Österreich ist das Abdichtungssystem der wasserundurchlässigen Betonbauwerke – „Weiße Wanne“ in der Richtlinie der österreichischen Vereinigung für Beton- und Bautechnik geregelt. (siehe Anforderungsklassen für die Wasserundurchlässigkeit von Außenwänden, Bodenplatten und Decken).

    Arten des Feuchtetransports
    Grundsätzlich ist ein Feuchtetransport von der wasserzugewandten Seite zur wasserabgewandten Seite hin zu erwarten. Dabei können folgende, wesentliche Mechanismen unterschieden werden:
    a. Permeation
    Bei der Permeation dringt Wasser infolge des hydraulischen Druckes ein. Die Eindringtiefe liegt, abhängig von der Druckhöhe, der Betonqualität und dem Feuchtegehalt im Beton, im Bereich einiger Millimeter.
    b. Kapillarer Wassertransport
    Die Eindringtiefe ist vom Kapillarporensystem abhängig und wird, auch bei hohem Wasserdruck, bis zu maximal ca. 70mm betragen. Der Maximalwert wird nach ungefähr 1 Monat erreicht und bleibt danach konstant.
    c. Wasserdampfdiffusion
    Bei wasserberührten Bauteilen erfolgt der Diffusionsvorgang von außen nach innen. Auch wenn keine zusätzlichen dampfbremsenden oder dampfsperrenden Schichten aufgebracht werden, ist die diffundierende Wassermenge nur sehr gering und liegt in etwa zwischen 0.2g/m2d und 1.0g/m2d.

    Im privaten Wohnbau, insbesondere bei den immer moderner werdenden sogenannten „Wohnkellern“ wird man, abgesehen der wasserdichten Betonkonstruktion eine dampfbremsende/-sperrende Schichte (z.B. Epoxidharzanstrich) an der Außenseite der Kelleraußenwände anbringen, welche jedoch niemals eine dichte Funktion gegen drückendes Wasser übernehmen könnten und daher die Konstruktion selbst bereits dicht sein muss. Hier ist jedoch auch die Gefahr der Kondensatbildung in den Sommermonaten (Sommerfeuchtigkeit) gegeben, welche eine sehr große Rolle spielt und von den meisten Nutzern nicht beachtet wird.“

    In der Hoffnung die Frage ausführlich beantwortet zu haben verbleiben wir

    Mit freundlichen Grüßen

    Herbert Stadler
    Geschäftsführer

  2. Thomas hassenöhrl says:  

    Der Keller ist Dicht ja aber ist er auch Trocken?
    Wie wir das Problem mit der Dampfdifusion gelöst?
    Würde mich über eine Antwort freuen!

    Lg Thomas

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