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Was versteht man unter Nachbehandlung von Beton?

Beton – Nachbehandlung

Unter Nachbehandlung werden alle jene Maßnahmen verstanden, die es ermöglichen, dass der Beton richtig „ausreift“ und auch an der Oberfläche die geforderte Güte erreicht. Daher muss Beton nach seinem Einbau, seiner Verdichtung und nach dem Entschalen richtig nachbehandelt werden. Die Nachbehandlung umfasst Schutz vor:

  • vorzeitigem Wasserverlust
  • Frost, Hitze und raschen Temperaturänderungen
  • schnellem Auskühlen der Betonoberfläche
  • vorzeitiger Beanspruchung  

Warum nachbehandeln? Fast alle Angriffe wirken in erster Linie auf die Oberfläche!

  • Wasserdruck
  • Frost und Taumittel
  • Chemische Angriffe
  • Mechanische Angriffe
  • Witterung
  • Karbonatisierung

Erstes Ziel der Nachbehandlungsmaßnahmen ist es daher, an der Betonoberfläche die gleiche Betonqualität (Porosität) wie im Inneren des Bauteils zu erzielen. Nicht nur die Festigkeit, sondern vor allem auch die Qualität der Oberfläche (Porosität!) entscheidet über die Dauerhaftigkeit.  

Außerdem besteht bei fehlender Nachbehandlung eine erhöhte Rissgefahr!

  • Schwindrisse
  • Risse durch  Temperaturunterschiede (Oberfläche zu Bauteilinnerem)
  • Krakelrisse
  • Spaltrisse

Grundregeln der Nachbehandlung:

  • Beton vor Feuchtigkeitsverlust schützen
  • Betontemperatur nach dem Einbau über 0° C halten
  • Gleiche Temperatur im Bauteil halten
  • Schutz vor zu früher Belastung
  • Erreichen einer qualitativ einwandfreien Oberfläche

Text und Bildquelle sowie weitere Info zum Thema: Lafarge Zementwerke GmbH

Bildquelle: Lafarge Zementwerke GmbH; www.lafarge.at

Bildquelle: Lafarge Zementwerke GmbH; www.lafarge.at

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