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Symposium „ Wärmepumpen- Qualität bei der Herstellung, Planung und Installation“

Etwa 80 Teilnehmer folgten zum wiederholten Male der Einladung des TWK- Karlsruhe, zum Erfahrungsaustausch rund um die Wärmepumpe. In zehn Vorträgen wurde das Thema „Qualität bei der Herstellung, Planung und Installation“, in offener und interessanter Weise den Zuhörern näher gebracht.

Erläuterungen wie zum Beispiel bei den Komponenten der Wärmepumpe und die mögliche Effizienzsteigerung, die Schallproblematik bei Wärmepumpenanlagen  –  Dieses brisante Thema wurde verständlich dargestellt und mit guten Lösungsvorschlägen untermauert. Verbesserungen vom Einsatz elektronischer Expansions-Ventilen, Hocheffizienzpumpen oder Leistungsregelungen die renommierte Hersteller inzwischen enthalten. Einige Verbesserungen, wie der Einsatz von elektronischen Expansions-Ventilen, Hocheffizienzpumpen oder Leistungsregelungen die, die Maschinen der renommierten Hersteller inzwischen bereits enthalten. Eine Aufzählung der häufigsten Fehler bei der Installation und deren Beseitigung verdeutlichte, wie überaus zahlreich die Einflussfaktoren im Anlagenumfeld bei Wärmepumpen sind.

  • In der Abschlussdiskussion ging es dann zunächst um Trends und die Aussichten in der Wärmepumpenbranche.

Dabei wurde u.a. die Auffassung vertreten, dass sich der Aufschwung bei den Luftmaschinen weiter fortsetzen wird und es noch viel Verbesserungspotenzial bei der Planung, Ausführung und Qualitätssicherung gibt.

Aus meinen Erfahrungen als Gutachter für Wärmepumpenanlagen kann ich jedenfalls sagen, dass es bei allen Beteiligten in der Branche, eine Reihe von Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Die häufigsten Fehler treten jedoch eindeutig im Anlagenumfeld auf. Mit anderen Worten gesagt, haben die Planer und Installateure einen entscheidenden Einfluss auf die Effizienz einer Wärmepumpenanlage.

Leider waren diese unter den Teilnehmern nur schwach vertreten. Insgesamt kann man dem Veranstalter jedoch ein ausgesprochen positives Resümee für das Symposium bescheinigen. Was die weitere Entwicklung bei den Stückzahlen für Luft- und erdgekoppelte Maschinen betrifft, wurde leider nicht erwähnt, dass die Hürden für die Erdsondenanlagen aufgrund einzelner Vorkommnisse regional sehr hochgeschraubt wurden. Hier sind die Verbände gefordert, um Unverhältnismäßigkeiten und unverständliche Reglementierungen wieder aufzuheben. Es leuchtet doch jeden ein, dass die Erdsonde vom Klima unabhängig ist, ganzjährig zur Verfügung steht und mit der Möglichkeit zur passiven Kühlung, immer noch zu den effizientesten, regenerativen Wärmequellen zählt. Des Weiteren bestehen bei der Sanierung zurzeit noch großzügige Fördermöglichkeiten. Lesen Sie die interessante Zusammenfassung mit dem Inhalt des Symposiums;  Dipl.- Ing. (FH) für Luft- und Kältetechnik Hans-Jürgen Seifert

Symposium TWK 2011; Dipl.-Ing. (FH) für Luft– und Kältetechnik Hans-Jürgen Seifert

Mehr zum Thema sowie die Veröffentlichungen zum Symposium TWK 2011 von Dipl.- Ing. (FH) Hans-Jürgen Seifert sind auf dem Portal „Erdwärme-Zeitung.de“ zu erlesen!

Quelle:Dipl. Ing. (FH) Seifert;Referenten bei der Schlussdiskussion vom TWK am 02.03.2011

Quelle:Dipl. Ing. (FH) Seifert;Referenten bei der Schlussdiskussion vom TWK am 02.03.2011

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