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Sanierungsscheck 2013 – Energieausweis wird mit 300€ gefördert!

Förderung – Sanierungsscheck 2013!

Auch 2013 haben Sie die Chance die thermisch-energetische Modernisierung Ihrer Wohnung oder Ihres Gebäudes vom Staat mitfinanzieren zu lassen!

Als erfahrene Architekten und Energieberater beraten wir Sie gerne. Nachfolgend wir (DI Winfried Schuh und DI Christian Muhr von www.hausverstand.com) vorab für Sie die wichtigsten Rahmenbedingungen und Neuerungen zusammengefasst!

PRIVATE Haus- und Wohnungseigentümer oder -mieter:

  • 1.)   Bei Einreichungen bis 30.06.2013 und Fertigstellung der Maßnahmen bis 31.03.2014 erhöht sich die Förderung mittels Konjunkturbonus von 20% und maximal 5.000€ auf 30% und maximal 9.000€ der förderungsfähigen Kosten.
  • 2.)   Der Energieausweis wird mit 300€ gefördert.

Folgende Maßnahmen werden gefördert:

  • 1.)   Umfassende Sanierung         5.000€             (7.000€ inkl. Konjunkturbonus)
  • 2.)   Teilsanierung  30%                 3.000€             (4.000€ inkl. Konjunkturbonus)
  • 3.)   Teilsanierung 20%                  2.000€             (3.000€ inkl. Konjunkturbonus)
  • Oder Einzelbaumaßnahme (Oberste Geschoßdecke/Dach, Fenster/Außentüren)
  • 4.)   Umstellung Wärmeerzeugungssystem  2.000€

Für sämtliche genannten Maßnahmen können noch weitere 500€ für die Verwendung von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen oder mit Umweltzeichen und 500€ bei Verwendung von Holzfenstern lukriert werden.

Als förderungsfähige Projektteile werden folgende Punkte anerkannt:

  • 1.)   Dämmung der Außenwände
  • 2.)   Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • 3.)   Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
  • 4.)   Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Türen
  • 5.)   Umstellung des Wärmeerzeugungssystems (Errichtung einer thermischen Solaranlage, die in das bestehende Heizungssystem eingebunden wird, Umstieg auf ein Holzzentralheizungsgerät, Einbau einer Wärmepumpe, Nah-/Fernwärmeanschluss)

FRISTEN: Vollständige Einreichungen vom 14.01.2013 – 31.12.2013!

  • Ausgefüllter Antrag
  • Grundbuchsauszug
  • Kostenvoranschläge (für die beantragten Maßnahmen)
  • Sanierungsvereinbarung
  • Bestätigung des BDA (bei denkmalgeschützten Gebäuden)

BETRIEBE

Die Förderhöhe richtet sich nach der Sanierungsqualität in Form der Unterschreitung der Anforderungen an den Heizwärme- und Kühlbedarf lt. OIB-Richtlinie (10/2011). Die Förderung beträgt maximal 35% der förderungsfähigen Kosten oder 0,88€ pro jährlich reduzierter kWh Heizwärmebedarf. Dabei gelten folgende Fördersätze:

  • 1.)   35% bei 45%  (Unterschreitung HWB) und 30% (Unterschreitung Kühlbedarf)
  • 2.)   30% bei 25% / 20%
  • 3.)   20% bei 15% / 10%

Es gibt überdies noch die Möglichkeit diverser Zuschlagsmöglichkeiten:

  • 1.)   5% für die signifikante (min. 25%) Nutzung von Dämmstoffen, die mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet sind
  • 2.)   10% für die signifikante (min. 25%) Nutzung von Dämmstoffen aus NaWaRos
  • 3.)   5 % für den umfassenden Einsatz von Holzfenstern (min. 75%)

Alternativ kann man bei nicht ausreichender Unterschreitung der OIB-Anforderungen eine Teilsanierung mit folgenden Fördersätzen einreichen:

  • 1.)   15%     bei Reduktion des ursprünglichen spezifischen HWB um 50%
  • 2.)   15%     bei Reduktion des ursprünglichen spezifischen HWB um 25% und  denkmalgeschützten Gebäuden
  • 3.)   10%     bei Austausch eines überwiegenden Anteils der Außenfenster und –türen oder Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches ohne weitere Sanierungsmaßnahmen.

Auch bei dieser Variante gibt es die Möglichkeit der genannten Zuschlagsmöglichkeiten.

Als förderungsfähige Projektteile gelten:

  • 1.)   Dämmung der Außenwände
  • 2.)   Dämmung der obersten Geschoßdecke bzw. des Daches
  • 3.)   Dämmung der untersten Geschoßdecke bzw. des Kellerbodens
  • 4.)   Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren
  • 5.)   Einbau von Wärmerückgewinnungsanlagen bei Lüftungssystemen im Zuge der thermischen Sanierung des Gebäudes
  • 6.)   Verschattungssysteme zur Reduzierung des Kühlbedarfes des Gebäudes 

Nicht gefördert werden Maßnahmen mit klimaschädigenden Substanzen und thermisch nicht wirksame Maßnahmen.

FRISTEN: Vollständige Einreichungen vom 14.01.2013 – 31.12.2013!

  • Energieausweis für „Nicht-Wohngebäude“ vor und nach der geplanten Sanierung
  • Technsiche Beschreibung der beantragten Maßnahmen inkl. Baubeschreibung, Bestands- und Einreichplanung
  • Bestätigung des BDA (bei denkmalgeschützten Gebäuden)

Wichtig: Grundsätzlich muss die Baubewilligung älter als 20 Jahre zurück liegen. Es werden ausschließlich Maßnahmen gefördert, die zum Zeitpunkt der Förderzusage noch nicht begonnen wurden. Als Zeitpunkt des Beginns gilt das Datum der Materiallieferung!

DI Winfried Schuh und DI Christian Muhr von Hausverstand.Com; www.hausverstand.com  

Bildquelle: Hausverstand.Com; Energieausweis

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