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Legionärskrankheit: Ausbruch durch Wellness-Bad aufgedeckt

Im Jänner dieses Jahres erkrankten 13 Personen an Lungenentzündungen, bei denen die Diagnose Legionärskrankheit gestellt wurde. Sie alle hatten ein Wellness-Hotel in Vorarlberg besucht. Sehr rasch konnte durch die sehr gute Zusammenarbeit von nationalem Referenzzentrum für Legionella-Infektionen am AGES Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene in Wien und den Vorarlberger Gesundheitsbehörden das Solebecken mit Attraktionen in dem Wellness-Center als Infektionsquelle entdeckt werden. Das Becken wurde unverzüglich gesperrt und blieb bis zur endgültigen Sanierung geschlossen.

  • Legionellen können sich bei unzureichender Wartung der Aufbereitungsanlagen von warmen Beckenbädern in den Filtern vermehren und in das Beckenwasser gelangen.

Durch Attraktionen wie Sprudeleinrichtungen oder Nackenduschen entstehen feine Tröpfchen, über die Legionellen in die Lungen von Badenden gelangen können. Die neue Bäderhygiene-Verordnung, die in Kraft getreten ist, verlangt nun eine verpflichtende mikrobiologische Untersuchung einer Wasserprobe unmittelbar nach der Filteranlage, um Wartungsmängel besser erkennen zu können. Quelle, Autor und mehr zum ThemaAGES Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH

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