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Handwerkerbonus ab Juli 2014!

Handwerkerbonus – Maximal 600 Euro Förderung im Jahr sind möglich! 

Seitens Finanzministerium wurde nun ein Modell für den „Handwerkerbonus“ vorgelegt und soll bei der Nationalratssitzung am 26. März beschlossen werden. Ab Juli 2014 sollen versteuerte Handwerkerleistungen, durch Rückerstattung der Mehrwertsteuer gefördert werden. So können demnach pro Jahr, bis zu maximal 600 Euro rückerstattet werden. Gedeckelt sind die Kosten für 2014 mit zehn und für 2015 mit 20 Mio. Euro.

Insgesamt werden 30 Mio. Euro seitens der Regierung für den beschlossenen Handwerkerbonus ausgegeben. Ziel ist die Eindämmung der Schwarzarbeit. Einen Rechtsanspruch auf die Förderung gibt es nicht. So gilt „Wer zuerst kommt, malt zuerst“.

Gefördert werden:

  • 20% der Förderbaren kosten, pro Förderwerber im Jahr 2014. So könnten 3.000 Euro (exkl. Umsatzsteuer) geltend gemacht werden – Maximum 600 Euro
  • Offiziell versteuerte Arbeitsleistungen im Zusammenhang mit Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten im privaten Haushalt, im Inland
  • Arbeits- und Fahrtkosten, nicht aber Materialkosten
  •  Zu beachten ist allerdings, dass nur die Sanierung einer Wohnung gefördert wird, die vom Förderungswerber auch selbst bewohnt wird.

Laut Ministerratsvortrag gehören dazu:

  • Der Austausch von Fenstern oder Bodenbelägen
  • Die Erneuerung von Wandtapeten sowie Malerarbeiten bei diesen Gebäudeteilen
  • Nicht erfasst sind etwa Erhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten von Garagen oder Außenanlagen, ebenso die Neuschaffung oder Erweiterung von bereits bestehendem Wohnraum.

Gefördert werden nur Maßnahmen, die nach dem 30. Juni 2014 und vor dem 31. Dezember 2015 begonnen wurden.

Prüfen soll die beantragte Förderung eine eigene Abwicklungsstelle. Die Abwicklungsstelle soll auch ermächtigt sein, bereits gewährte Fördermittel zurückzufordern. Die Abwicklungsstelle unterliegt der Kontrolle durch den Rechnungshof.

Quelle: SOLID – Wirtschaft und Technik am Bau

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