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Grüne Zwischenräume

2014_08_13_Ecowork_spielhofVerglichen mit anderen sind österreichische Städte grüne Städte. Dies gilt auch für die Bundeshauptstadt Wien. Trotzdem sind in einigen speziellen Wiener Bezirken offene (entsiegelte) bzw. begrünte Flächen eine Rarität geworden.

Am Beispiel Wien steht jedem Stadtbewohner 140 m2 Grünfläche zur Verfügung.

Doch die Statistik täuscht, der Wienerwald, lang gestreckte Augebiete und landwirtschaftliche Flächen an der Peripherie sind der eigentliche Grund für diese große persönliche Grünfläche. Gerade dort, wo letztendlich nur mehr ein paar Altwiener „Beserlparks“ mehr oder weniger zufällig Privilegierten die Chance auf Grünblick bieten, besteht dringender Handlungsbedarf.

Die Jugend tummelt sich gedrängt auf den spärlichen Grünflächen und Spielplätzen, ein Teil der Stadtbevölkerung versucht ihr Glück in der Flucht an die Peripherie, während der Ruhestand in den Wohnungen zurückbleibt.

2014_08_13_Ecowork_bauerngartenDas persönliche Grün ist auf ein Minimum heruntergeschraubt.

In den Sommermonaten glüht die Stadt in ihrem staubigen Dunst dahin. Weniger die Stadtplaner sondern vielmehr die fehlende Initiative der einzelnen Hausbewohner selbst sowie ihre mangelnde Solidarität sind die Ursachen, wenn das städtische Grau über Hand nimmt. Auch an einer trostlosen Reihe ungenützter Balkone, an einem aus Gründen subjektiver Pflegeleichtigkeit zubetonierten und fast immer mit hohen Mauern in Abschnitte unterteilten gründerzeitlichen Innenhof oder an nackten unbegrünten Feuermauern manifestiert sich das noch überwiegende Denken.

Es geht dabei nicht darum, mit dem Finger auf die zu zeigen, die noch keine Zeit gefunden haben, den besonderen Wert von Grünräumen innerhalb der hohen urbanen Dichte zu erkennen und lieben zu lernen, sondern vielmehr um das psychohygienische Beispiel, das jeder mit seinem Blumenkistchen setzen kann.

2014_08_13_Ecowork_balkonzubauSinn städtischen Grüns

Nicht nur im Zimmer oder im Wintergarten eine grüne Scheinwelt schaffen, sondern sich auch aktiv versuchen
– Fensterbrett,
– Balkon
– Flach- und Schrägdach
– Hof und Vorgarten
– Fassade
zu einer Kreation städtischer Kleinbiotope werden zu lassen.

Jeder Quadratzentimeter Blattfläche bedeutet Stadtluft und -klimaverbesserung.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier
zur Verfügung gestellt von Mag.Paul Peikert, GF Ecowork Peikert und Strauss Gmbh
Logo_Ecowork_klein www.ecowork.at

 

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