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ERDWÄRMETIEFENSONDEN!

Laut Experten ist damit zu rechnen, dass in ca. 10 – 15 Jahren die Hälfte der gesamten Erdölreserven aufgebraucht ist!

Erdwärme ist überall vorhanden.

Sie ist in der Erdkruste gespeichert und zählt zu den regenerativen Energien. Laut Experten können wir mit dieser Energie noch 30 Mio. Jahre auskommen. Machen Sie sich unabhängig und helfen Sie die Ressourcen unserer Welt zu schonen!

 Brunnenbohrung, Wasser-/Wärmepumpen

Dieses System ist sicher das effektivste Verfahren. Hierbei ist abzuklären, ob Grundwasser (oberflächennah) vorhanden ist, um dieses für die Heizung zu nutzen. Die GW-Temperatur sollte mind. 8,5° haben um eine Anlage optimal zu betreiben.

  • Bei diesem System werden zwei Brunnenbohrungen mit einem PVC Rohrausbau gebohrt.

Aus dem so genannten Entnahmebrunnen wird durch eine Unterwasserpumpe Wasser durch die WP-Anlage gepumpt. Durch das vorbeiströmende Wasser wird das Kältemittel, das sich in der WP befindet und einen sehr niedrigen Siedepunkt (ca. bei 0°) hat, zum Verdampfen gebracht. Im Weiteren läuft die Anlage nach dem umgekehrten Kühlschrankprinzip. Hierbei ist es möglich, im Heizsystem Temperaturen bis zu 60° zu erreichen.

Erdwärmetiefenbohrungen, Sole-/Wasser-/Wärmepumpen

Ab einer Tiefe von ca. 15 m hat die Erde, unabhängig von äußeren Einflüssen, eine konstante Temperatur von etwa 7 – 12° (steigt ab 100 m). Durch eine Tiefenbohrung macht man sich diese Wärme zu Nutzen. Dabei muss beachtet werden, dass nicht alle Böden gleich „ertragreich“ sind.

  • In die Tiefenbohrlöcher (optimal um die 100 m Tiefe) werden PE100-RC-Sonden eingebaut und durch die Verpressung des Bohrloches mit einer Zementmischung dicht umschlossen.

In den PE-Sonden befindet sich in einem geschlossenen Kreislauf eine Sole (Wasser-Frostschutz-Gemisch). Diese Sole strömt bei der WP vorbei und erwärmt das Kältemittel. Wiederum nutzt man die Wärme dieses umgekehrten Kühlschranks.

Genehmigung

Beide Anlagen sind meist anzeigepflichtig (BH oder Magistrat). Bis zu drei Monaten kann die Genehmigung dieser Anlagen bei den zuständigen Ämtern in Österreich dauern. In Deutschland und Italien dauern sie nur ca. einen Monat. Diese Anlagen sind am effektivsten, wenn die Gebäude mit Flächenheizsystemen (Wand- oder Fußbodenheizung) ausgestattet werden.

Unser Angebot

Unseren Kunden bieten wir Beratung auf höchstem Niveau und ein Leistungspaket, welches vom Genehmigungsansuchen bei der Wasserrechtsbehörde, bis zur wasserdichten Hauseinführung der Leitungen alles umfasst.

In manchen Bundesländern ist ein geologisches Gutachten notwendig, um eine Genehmigung zu erwirken. Als Teil unserer Leistung beauftragen wir damit einen unserer kompetenten Partner.

Und selbst wenn nicht behördlich gefordert, haben wir über unser starkes Partnernetzwerk ständig Zugriff auf alle relevanten Informationen betreffend die Geologie am jeweiligen Standort.

  • Die Bohrung selbst können wir in allen Bodenklassen durchführen, egal ob Sand, Ton, Kies oder Fels.

Nach dem Bohren müssen die Erdwärmesonden oder der Brunnen noch durch Leitungen mit dem Haus verbunden werden. Die nötigen Grabarbeiten führen wir mit unserem eigenen Kleinbagger durch. Selbst die Befüllung der Anlage mit einer geeigneten Sole können wir übernehmen. Im Keller kann dann vom Installateur jede Wärmepumpe entsprechender Leistung angeschlossen werden.

Bild: Entzugsleistung für ErdwärmesondenSpezifische –   Aktueller Prospekt zum Download (1,9 MB) – aktueller Infofolder zum Download (1 MB) – „Videopräsentation“ – Imagefolder zum Download (2,7 MB); Bild und Textquelle: Hagleitner Bohrtechnik GmbH  – www.hagleitner-bohrungen.at

Machen Sie sich doch selbst ein Bild von unserer Professionalität, indem Sie sich unser Video ansehen. Weiter Infos finden Sie auch in unserem Prospekt, bzw. auf unserer Homepage – www.hagleitner-bohrungen.at; Hagleitner Bohrtechnik GmbH – Tel: +43 (0)5357 35549; E-Mail: info@hagleitner-bohrungen.at 

 

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4 Gedanken zu „ERDWÄRMETIEFENSONDEN!

  1. Hagleitner Bohrtechnik GmbH says:  

    Sehr geehrte/-r A. Weiss, Grundsätzlich stellt die Bohrung bezüglich Kosten und Nutzen den größten Anteil der Leistung dar. Die direkt zur Herstellung der Bohrung und des Ausbaus nötigen Arbeiten, werden meist pro Meter abgerechnet. Darüber hinaus sind diverse Nebenarbeiten nötig, wie An- und Abtransport der Geräte, Entsorgung des erbohrten Materials oder die Anschlussarbeiten von den Bohrungen zum Haus. Diese Arbeiten werden meist pauschal abgerechnet. Mit freundlichen Grüßen, Eric Mur

  2. Hagleitner Bohrtechnik GmbH says:  

    Sehr geehrter Herr Dürbauer, selbstverständlich ist die Nutzung dieser Energieform auch in 1400m Höhe möglich. Wir haben beispielsweise auch eine Anlage in 2500m Höhe beim Bergrestaurant Sunna Alm im Pitztal errichtet. Da in größeren Höhen allerdings mit kälteren Wintern zu rechnen ist, und außerdem die Entzugsleistung des Bodens mit der Höhe sinkt, brauchen Sie vermutlich mehr Bohrmeter, als für ein vergleichbares Gebäude, z.B. in Wien. Mit freundlichen Grüßen, Eric Mur

  3. A. Weiss says:  

    Bin aus dem Raum Wörgl und möchte Erdwärme nutzen. Bitte um Info ob bei der Bohrung nur die gebohrten Meter verrechnet werden? Besten Dank

  4. Dürbauer Friedrich says:  

    Hallo, mein Grundstück befindet sich in 1400m Seehöhe. Kann ich auch in dieser Seehöhe eine Erdwärmetiefensondenbohrung durchführen damit ich die Erdwärme nutzen kann?

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