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Energieversorgung durch Wärmepumpe und Decken-Strahlungsheizkörper; Lebensdauer – Empfinden – Erhaltungsaufwand

Useranfrage vom 09.12.2010: Vorangaben zur bestehender Haustechnik 

Heizung: Das Haus ist als Niedrigenergiehaus konzipiert. Die Heizung erfolgt zentral mittels einer Grundwasserwärmepumpe im Keller. Die Anspeisung der einzelnen Wohnungen erfolgt von den Steigsträngen weg im Fußbodenaufbau. Die Wärmeabgabe erfolgt mittels Decken-Strahlungsheizung im Winter und einer Deckenkühlung im Sommer. Warmwasser: Die Warmwasserbereitung wird zentral über die Grundwasserwärmepumpe Vorgesehen. 

Meine Frage wäre: vorausgesetzt, die Arbeiten sind fachmännisch und sauber durchgeführt worden:

  • ist diese Art der Energieversorgung aus Ihrer Erfahrung grundsätzlich zu empfehlen?
  • Ist diese Technik langlebig, oder muss so eine Pumpe alle paar Jahre um viel Geld erneuert werden?
  • Ist die Deckenstrahlungsheizung im Wohnbereich grundsätzlich zu empfehlen?
  • Kann man damit in einem Niedrigenergiehaus ein behagliches Wohnklima schaffen oder stimmt das (Vor-)Urteil, dass es dann Oben warm und Unten kalt ist, was der Mensch als nicht so angenehm empfindet?

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Ein Gedanke zu „Energieversorgung durch Wärmepumpe und Decken-Strahlungsheizkörper; Lebensdauer – Empfinden – Erhaltungsaufwand

  1. Sachverständiger im Bereich der Haustechnik says:  

    Sehr geehrter User;
    „Ja“ – Diese Art der Alternativenergieversorgung ist empfehlenswert – sofern die Planung sowie die Berechnungen (Behörde.-u.Bescheideinholung) alle ordnungsgemäß durchgeführt wurden, ist diese Technik der Alternativenergie zu empfehlen.
    Technik – Lebensdauer; ist abhängig vom Herstellers zwischen 10 und 15 Jahren (auch sind 20 Jahre möglich), jedoch ist eine regelmäßige Wartung und Überprüfung der Zentralanlage (Wärmepumpe) Voraussetzung!
    Das Ideal wäre eine Fußbodenheizung, die Verwendung von Deckenstrahlheizkörper ist in der Praxis jedoch gängig (sofern die Berechnungen wie o.a. korrekt auf das System ausgelegt wurde). Doch das Wärmeempfinden ist als „subjektiv“ zu betrachten.

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