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Elektrotechnische Anlagen können großen Schaden verursachen und auch Leben fordern!

Elektrotechnische Anlagen benötigen eine Wartung!!

Wer billig kauft, kauft teuer – das ist sehr oft eine Tatsache!

Der Facharbeiter hat seinen Preis, der Pfuscher zwar auch, doch endet hier, mit der Geldübergabe, auch die Gewährleistung. Wie soll ein Billiganbieter eine qualitativ hochwertige Dienstleistung abhandeln? Eventuell mit Billigstprodukten, doch möchten Sie das Billigste riskieren? Der Facharbeiter wird nach dem im Kollektivvertrag festgesetzten Tarif bezahlt. Außerdem besitzt er umfangreiches Fachwissen. Daraus ergibt sich ein Preisniveau, das leider für manche Bauträger, Hausverwalter, Eigentümer oder auch private Elektroanlagenbetreiber, wie zum Beispiel den Mieter, zu hoch erscheint.

Ist es jedoch nicht, denn nicht nur die 24-stündige Nutzung der Elektroanlage, sondern auch die Prävention von Stromunfällen rechtfertigen den Preis!  Es existieren noch sehr alte Gebäude, zum Beispiel die „Wiener Gründerhäuser“. Wie alt, glauben Sie, sind die Elektroinstallationen in und „zum“ Gebäude? Bedenken Sie ebenfalls, dass heutzutage auch Versicherungen in manchen Fällen ihre Leistungen verweigern, zum Beispiel bei einem Neutralleiterschaden.

Durch die Lockerung einer Neutralleiterklemme kommt es zu einer Phasenverschiebung und dadurch treffen bis zu 400 Volt auf die 230 Volt-Anschlüsse. Das heißt, elektronische Geräte (zum Beispiel im Standby-Modus) sterben im Millisekundenbereich.

  • Gefahr: Brand, Rauchgasvergiftung – Tod!
  • Verhinderung: Wartung – Instandhaltung!!

Es wird zwar immer empfohlen, bei Zeitumstellungen den FI-Schalter mittels der Prüftaste zu testen, das ist aber zu wenig, da nur die Mechanik überprüft wird, jedoch nicht die Wirksamkeit dieser Schutzmaßnahme! Das kann nur der konzessionierte Elektrotechniker!! 

  • Wer geht davon aus, dass eine Elektroanlage „keiner“ Wartung bedarf?

Ein erster Schritt in die richtige Richtung und ein kleiner Erfolg für all jene mit der Elektrotechnik befassten Unternehmer, Behörden und Sachverständigen, die sich jahrelang mit der Novelle befasst haben und vielfach gegen den Widerstand verschiedenster Interessensgruppen und Organisationen ankämpfen mussten: Die neue ETV 2002 / A2 steht Ihnen samt allen geänderten bzw. neuen verbindlichen Bestimmungen zur Verfügung.

Diese Verordnung erfasst nun endlich die Überprüfung bestehender Elektroanlagen im privaten Bereich – wenn auch leider nur teilweise –, die bisher von einer gesetzlich vorgeschriebenen Überprüfung komplett ausgenommen waren. Wesentlich in der Neuerung ist, dass gemäß § 7a künftig der Vermieter bei der „Vermietung einer Wohnung gem. § 2 Abs 1 MRG“ sicherstellen muss, dass die elektrische Anlage der Wohnung den Bestimmungen des Elektrotechnikgesetzes ETG 1992 entspricht.

  • Bedenken Sie auch im Bestand, dass die Leitungen fehlerhaft sein bzw. Leben gefährden können!

Hausbrände oder Stromschlag können ein Leben beenden. Auch wenn wir nicht in diese Richtung denken möchten, kann es passieren, dass Versicherungen, wenn es sich im Schadensfall um uralte Elektroinstallationen handelt, ihre Leistung „nicht“ übernehmen.

Der Elektro-Check vom befugten Elektrotechniker gibt Ihnen Sicherheit!

Elektromeister Matthias Hinrichs, Eigentümer des Unternehmens „Hinrichs Matthias Elektroanlagenbau GmbH (1130 Wien – 24 Stunden Notdienst)“, zeigt und beschreibt, zu welchen Problemen er gerufen wird.

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Ein Gedanke zu „Elektrotechnische Anlagen können großen Schaden verursachen und auch Leben fordern!


  1. Leider muss ich in dem Bericht etwas korrigieren!
    Die Pfuscher kaufen längst keine Billigstware mehr ein.
    Warum?
    Weil leider sämtliche Baumärkte mittlerweilen schon alle bekannten Markenprodukte in den Läden an Privatpersonen verkaufen.
    Das einzige was stimmt ist die Garantie und Gewährleistung, die können die Pfuscher nicht geben.
    Wir sind ein gebundenes und bewilligungspflichtiges Gewerbe und da denke ich sollte man solche hochwertigen Produkte wie Eaton,Legrand, Hager usw. in den Baumärkten verbieten. Das hat nichts mehr mit freier Marktwirtschaft zu und, sondern eher mit Förderung des Pfusches! Wenn solche Baumärkte diese Installationsmaterialien nicht nur für Elektrotechnik sondern auch für Gas-Wasserinstallationen nicht mehr an Privatpersonen verkaufen dürften, dann hätten wir Unternehmer auch sicher mehr Aufträge. Setzt mal da im schönen Parlament an. Überschrift: wie bekämpfe ich den Pfusch am Bau!
    Ich sehe persönlich jeden Tag wie die größtenteils ausländische Pfuscher in den Baumärkten einkaufen. Auch werden Konzessionen an Leute verpachtet die nicht kontrolliert werden und meistens keine Ahnung von diesen Gewerbe haben
    Mfg. Rehak

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