GEPRÜFTE BAUSTELLEN IM JAHR
 

PV-Anlageerrichtung

Die Installation einer Photovoltaikanlage sowie der einwandfreie Betrieb einer solchen, setzen gewisse Dinge voraus. Somit sind einige wenige Voraussetzungen wichtig. Dabei spielen etwa der Lichteinfall, die Lage aber auch der Aufbau, die Grundstücksgrenze und selbstverständlich das Alter sowie der Zustand der Dachkonstruktion eine entscheidende Rolle. Hinzukommen noch diverse rechtliche Bestimmungen, die es zu beachten gilt.

Wichtig ist dabei, alles so vorzubereiten, das sich die Photovoltaikanlage nicht nur gut installieren lässt, sondern dann auch mehrere Jahrzehnte hält. Schließlich soll sie dauerhaft und verlässlich dafür ausgelegt sein, dass aus Sonnenlicht Strom erzeugt wird. So gilt es bei der Planung ebenfalls via Baumaschinenvermietung darüber nachzudenken ein Arbeitsgerüst zu mieten. Damit wird dafür gesorgt, die Anlage sicher auf dem Dach anbringen zu können. Ein Gerüst zu mieten ist eine hervorragende Methode, für den optimalen Arbeitsbereich mit hoher Sicherheit zu sorgen. Die Nutzung eines Arbeitsgerüstes, hilft zudem, im Vorfeld der Dachdeckung, zu kontrollieren wie sicher die Bedingungen sind und bei Bedarf zu sanieren.

Da man sich mit einer Photovoltaikanlage auf einen langen Zeitraum festlegt, ist es entsprechend sinnvoll, die Voraussetzungen zur Installation so optimal wie möglich zu gestalten. Insofern muss das Dach nicht nur momentan ausreichend wetterfest sein, sondern eben auch diesen Status für die kommenden Jahrzehnte garantieren. Insbesondere bei Photovoltaikanlagen auf Flachdächern kann eine Dichtigkeit nicht auf Dauer sichergestellt werden. Somit gilt es eine Solaranlage bei Dächern, die einen Neigungswinkel von 0 bis 10 Grad haben, so zu gestalten, dass sie sich leicht demontieren lässt, um Wartungsarbeiten durchführen zu können.

Tipp:
Ist grundsätzlich eine Dachsanierung nötig, so kann als Bauherr darüber nachgedacht werden, die Photovoltaikanlage gleich komplett in das Dach zu integrieren.

Zur Sicherung der Photovoltaikanlage auf dem Dach kommen im Regelfall Dachhaken zum Einsatz. Dabei unterscheiden sich diese bei Ziegeldächern in der Art. Ihre Aufgabe ist jedoch immer die Gleiche. Sie sollen die Montageschienen, auf die dann später die einzelnen Photovoltaikmodule geklemmt werden, zuverlässig mit dem Dach verbinden.

Die Montageschienen als Auflagepunkt dienen dazu, die Module zu befestigen, sodass sie sicher auf der sog. Dachhaut sitzen. Um noch bessere Stabilität zu garantieren werden zudem Modulklemmen verwendet. Kommt die Photovoltaikanlage im Hochformat auf das Dach, werden im Normalfall je Modul zwei Montageschienen benötigt, um die Anlage zu sichern. Um das Ganze im Fall der vertikalen Montage zu abzusichern, wird entsprechend der Reihen der Solarmodule zusätzlich jeweils eine vertikale Montageschiene gebraucht. So ist der Aufbau dann auch auf dem Dach gesichert.

Die hier genannten Modulklemmen werden im Übrigen dazu genutzt, die Photovoltaikmodule an der Montageschiene zu fixieren. Bei einem Modul werden jeweils vier dieser Klemmen benötigt. Zudem kommen am Dachrand weitere Endklemmen zum Einsatz. Zwischen den Modulen werden noch Mittelklemmen genutzt, um die einzelnen Solarmodule miteinander zu verbinden. Heute finden sich jedoch auch Mischprodukte, sogenannte Universalklemmen. Diese dienen als End- sowie als Mittelklemme.

Wird die Photovoltaikanlage in Regionen mit einer hohen Wind- oder Schneelast installiert, kann es nötig sein, die Solaranlage am Dach aufzuständern. So soll bei Schnee dafür gesorgt werden, dass dieser natürlich abrutscht. Bei hoher Windlast hingegen gilt es die Module so zu platzieren, dass diese sich nicht verschieben, noch abheben können. Zudem muss das Montagesystem entsprechend besser ballastiert werden.

Bildquelle: Photovoltaic Austria „www.pvaustria.at“; Die Photovoltaikanlage auf dem Gemeindeamt Diex – Ein schönes Bespiel für Fassadenintegration!