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Das unerwartete Erbe!

Thema – am 17. Juli um 21.05 Uhr in ORF 2 – Am Schauplatz „Gericht“! 

Wien (OTS) – In der aktuellen, von Maria Zweckmayr und Ludwig Gantner gestalteten Folge von „Am Schauplatz Gericht“ geht es am Donnerstag, dem 17. Juli 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 um böse Überraschungen beim Erben. Wenn kurz nach dem Tod einer Verwandten ein Rettungsfahrer, eine Krankenpflegerin oder ein Nachbar mit einem Testament auftaucht, sind die Angehörigen meist nicht gerade begeistert. Vor allem dann, wenn es um viel Geld oder um wertvolle Immobilien geht. Bei Gericht wird dann nachträglich erörtert, ob die Verstorbenen geistig überhaupt noch in der Lage waren, ein gültiges Testament zu verfassen.

Nach dem Tod ihrer Ziehmutter war Frau S. aus Wien davon überzeugt, dass sie das Haus, in dem sie gemeinsam mit ihr gewohnt hat, erben wird. Schließlich gab es ja ein entsprechendes Testament. Beim Notar erfuhr sie allerdings, dass die Ziehmutter das Haus einem jungen Rettungsfahrer vermacht hat. Dieser klagt Frau S. auf Räumung.

Die greise Frau K. aus Guntramsdorf hat mehrere Testamente verfasst. Erst sollte ihre Nichte erben, dann die Ärztin von gegenüber und dann setzte sie in ihrem letzten Testament einen Nachbarn und ihre Pflegerin als Erben ein. Zum Zeitpunkt des Testaments hatte sie zwar schon einen Sachwalter, aber die Unterschrift erfolgte beim Notar. Dieser glaubte ihr, dass das ihr freier Wille war. Die Nichte ging zu Gericht, der Streitwert beträgt 800.000 Euro.

Frau M., eine Pflegerin, zog 2005 zur wohlhabenden Frau B. in ein nobles Wiener Innenstadtpalais. Ihre Beziehung zur kinderlosen alten Dame sei so innig gewesen, sagt sie, dass Frau B. sie adoptieren und ihr das gesamte Vermögen hinterlassen wollte: 5,3 Millionen Euro. Das gefiel dem langjährigen Freund und Anwalt von Frau B. nicht. Denn ein älteres Testament sah vor, dass seine beiden Kinder die Hälfte des Vermögens erben sollten. Frau M. wurde angezeigt und wegen schweren Betrugs zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Frau M. beteuert aber, dass sie schuldlos sei, und kämpft um die Wiederaufnahme des Strafprozesses.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Bildquelle: BHH.org

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