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Das 1×1 vom kleines Beton-Lexikon

Mit freundlicher Genehmigung von beton.org „Kleines Beton – Lexikon“

  • Betonfertigteile:

Fertigteile aus Beton werden in einer Fabrik hergestellt, dort gelagert, auf die Baustelle geliefert und dann montiert. Aus großformatigen Fertigteilen werden Decken, Wände und Dächer hergestellt. Fertigteilkonstruktionen aus Stützen und Balken sowie fertige Sanitärzellen gehören mit zum Bauprogramm. Sogenannte Systemhäuser werden im Zuge des Rohbaus komplett aus Betonfertigteilen gefertigt.

  • Estrich:

Estriche sind Mörtelschichten, die als Fußboden auf einem tragfähigen Untergrund oder auf zwischenliegenden Trennschichten oder Dämmschichten angebracht werden.

  • Farbiger Beton:

Die natürliche Farbe des Betons ist grau, manchmal auch weiß. Mit der Auswahl der Gesteinskörnung und durch Farbpigmente kann Beton vielfältig eingefärbt werden.

  • Faserbeton:

Dieser Beton enthält Stahl-, Glas- Textil- oder Kunststofffasern. Damit will man definierte mechanische Eigenschaften für spezielle Anforderungen erreichen.

  • Frischbeton:

Bevor Beton erhärtet, ist er je nach Zusammensetzung unterschiedlich weich. Von Frischbeton spricht man, solange er noch verarbeitet werden kann. Frischbetoneigenschaften lassen sich durch Zusatzmittel wie Fließmittel oder Betonverflüssiger gezielt für die verschiedensten Anwendungsfälle einstellen.

  • Gefügedichter Leichtbeton:

Ein Beton mit einer leichten Gesteinskörnung, der dicht ist und eine völlig geschlossene Oberfläche hat. Durch sein geringes Eigengewicht kann er vorteilhaft zum Bau von weitgespannten Brücken, Hochhäusern und Fertigteilen verwendet werden.

  •  Haufwerksporiger Beton:

Im Unterschied zum gefügedichten Leichtbeton ein Beton, bei dem die Gesteinskörner oftmals gleich groß sind. Dadurch berühren sie sich nur, und es entstehen Lufthohlräume, die nicht mit Beton gefüllt sind. Sie geben dem Beton insgesamt eine rauere Oberfläche. Hochfester Beton –  Beton der Festigkeitsklassen C55/67 bis C 100/115.

  • Leichtbeton:

unterscheidet sich vom normalen Beton dadurch, dass er durch Lufteinschlüsse ein besonders leichtes Gewicht erhält. Lufteinschlüsse können hier durch Zuschlagstoffe wie Bims, Blähton, Blähschiefer oder Lavaschlacke erzielt werden. Die Wärmedämmfähigkeit ist höher als bei Normalbeton. Leichtbetonsteine gibt es in unterschiedlichen Größen und auch als Sichtmauerwerk mit verschiedenen Oberflächen.

  • Massivbauweise:

Unter Massivbauweise versteht man das Bauen mit Betonfertigteilen, Transportbeton und Mauerwerksbau. Gebäude in Massivbauweise zeichnen sich durch lange Lebensdauer, ein behagliches Raumklima und lange Wertbeständigkeit aus. Die massive Betonbauweise ist überlegen, wenn es um hohe Anforderungen an Brandschutz und Schallschutz geht.

  • Mauermörtel:

Nach EN 998-2 ein Gemisch aus einem oder mehreren Bindemitteln, Wasser und Gesteinskörnung, ggf. Zusätzen. Zusammen mit Mauersteinen wird Mauerwerk hergestellt.

  • Ortbeton:

Beton, der an dem Ort erhärtet, an dem er verbaut wird. Ortbeton wird als Transportbeton mit Fahrmischern auf die Baustelle gebracht oder an Ort und Stelle als Baustellenbeton gemischt.

  • Porenbeton:

Porenbeton ist ein Baustoff, bei dem die Luftporen in einem besonderen Herstellungsprozess entstehen. Hierbei wird ein Mörtel aus Zement, Kalk, Sand und Wasser mit einem Anregungsmittel (Aluminium) aufgeschäumt.

  • Putzmörtel:

Nach EN 998-1 ein Gemisch aus einem oder mehreren Bindemitteln, Wasser, Gesteinskörnung zwischen 0,25 und 4 mm und ggf. Zusätzen. Das Gemisch wird an Wänden und Decken ein- oder mehrlagig in bestimmter Dicke aufgetragen.

  • Schwerbeton:

Beton mit besonders schweren Gesteinskörnungen wie Schwerspat, Eisenerz, Baryt, Stahlgranulat. Die Trockenrohdichte ist größer als 2600kg/m3. Sichtbeton: Beton, dessen Ansichtsflächen gestalterische Funktionen übernehmen und ein durch die Schalungshaut bestimmtes Aussehen haben.

  • Spannbeton:

Die Bewehrung dieses Betons besteht aus Betonstahl und Spannstahl. Mit Hilfe des vorgespannten Spannstahls lassen sich geringe Rissweiten realisieren.

  • Spritzbeton:

 Beton mit einem Trocken- oder Nassgemisch, der in geschlossenen Rohr- oder Schlauchleitungen bis zur Einbaustelle transportiert, dort auf die vorgesehenen Stellen gespritzt und dabei gleichzeitig verdichtet wird.

  • Stahlbeton:

Ein Beton, der mit Stahleinlagen in Form von Drähten, Stäben oder Matten bewehrt ist. Stahlbeton ist für Konstruktionen notwendig, bei denen starke Zugkräfte auftreten. Im Eigenheimbau können das beispielsweise Decken mit großen Spannweiten, freitragenden Treppen und Balkone sein.

  • Transportbeton:

Wird in einem Transportbetonwerk entsprechend den Anforderungen an das Bauwerk gemischt und mit einem Fahrmischer zur Baustelle transportiert. Dort wird er in eine vorher aufgestellte Schalung eingebracht, in der er erhärtet. Transportbeton eignet sich für praktisch alle Anwendungen im Rohbaubereich. Lesen Sie weitere Artikel und nutzen Sie die Informationen zum Thema auf beton.org“

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