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Baubranche Tschechiens weiter fest im Griff der Krise!

Die Baubranche Tschechiens setzt ihren Verfall fort!

Knapp jede vierte Baufirma ist sogar ein „Risiko-Objekt“, so eine Analyse der 133 wichtigsten Bauunternehmen des Landes.

Die Baubranche in Tschechien hat ihren Verfall fortgesetzt, obwohl die gesamte Wirtschaft des Landes schon wieder zu wachsen beginnt. Dies geht aus einem Bericht der Wirtschaftsauskunftei Bisnode hervor. Bisnode analysierte die Ergebnisse der 133 wichtigsten Bau- und Immobilienentwicklungsfirmen.

In den Jahren 2011 bis 2013 sind die Erlöse dieser Unternehmen um 13,7 Prozent auf 157,8 Mrd. Kronen (5,7 Mrd. Euro) gesunken. Noch stärker ist der Gewinn eingebrochen – um 58,1 Prozent auf 3,4 Mrd. Kronen.

  • Jede vierte Baufirma ist ein „Risikoobjekt“

Außerdem sind laut Bisnode im tschechischen Bauwesen 23 Prozent der Firmen „Risiko-Objekte“, das sind um 9 Prozentpunkte mehr als im Durchschnitt der gesamten tschechischen Wirtschaft.

„Ausgesprochen günstige Nachrichten“ gibt es laut dem Analysten von Bisnode, Michal Ricar, nicht einmal für das Jahr 2014. „Das Bauwesen hat auf die globale Wirtschaftskrise als eine der letzten Branchen reagiert und als eine der letzten kommt sie daraus auch hervor“, so Ricar.

  • Staat investiert wieder – Kapazitäten trotzdem zu hoch 

Der Staat als Schlüssel-Investor beginne wieder mehr zu investieren und der Umfang der Bauarbeiten habe begonnen wieder zu wachsen. Allerdings seien Kapazitäten weiterhin deutlich höher als die Nachfrage, was einen enormen Druck auf die Preise in den Ausschreibungen ausübe, sagte Ricar weiter. Textquelle: SOLID – das Magazin für Wirtschaft und Technik am Bau / Industriemagazin Verlag GmbH ; (apa/pm)

Symbolbild/Bildquelle: SV Günther Nussbaum

Symbolbild/Bildquelle: SV Günther Nussbaum

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