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Alternative Bauweisen?

Die amerikanische Idee ein transportables Heim zu bewohnen ist nicht ganz neu. Die österreichische Variante des „Mobile Home“ kommt ohne fixem Beton-Fundament und mit Industriewänden aus. Natürlich erwartet sich der österreichische Kunde eine hohe Qualität, die wird in Werbeprospekten zugesagt. Ein nicht „Stahlrahmenhausbesitzer“ hat uns die Falldarstellung erlaubt…

Ist ein derartiges Haus als „Haus“ zu bewerten?

Der Kunde hat sein Haus in einer Ausbaustufe bestellt, möchte die Innendämmung und den Trockenbau selbst fertigstellen. Nur fehlen im dazu jegliche Angaben und im Besonderen Vorgaben zur Luftdichtheitsebene. Ausserdem vermutet er Planungs- und Ausführungsmängel, nicht zu Letzt weil es bereits über das neue Dach hereingeregnet hat. Vor allem die Löcher im Boden lassen in ihm Angst vor Insekten aufkommen. Der Gutachter wird gerufen, das Ergebnis in einer kurzen Mängelliste dargestellt.

Gemeinsame Entwicklung

Zur Entschuldigung des Herstellers sei gesagt dass diese sich redlich bemühen den Kunden trotz der Probleme zufrieden zu stellen, und dass noch nicht so viele derartige Häuser aufgestellt wurden. Es wird also teilweise auch „an der Front“ entwickelt und ausprobiert. Würde da der Kunde nicht darunter leiden, und wäre da nicht ein großes Unternehmen dahinter, könnte das als Entschuldigung auch durchgehen. So bleibt nur vor Neuentwicklungen zu warnen, die ersten Käufer sollten stets „die Anderen“ sein. Das gilt auch und im Besonderen für die Baubranche…

Günther Nussbaum-Sekora

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2 Gedanken zu „Alternative Bauweisen?

  1. hofmeister says:  

    Großartig!
    Einfach großartig, das kann ich deswegen sagen, weil wir selbst auf 3x 12 Meter Grundfläche eine komplette Wohnung an ein bestehendes Fertighaus angebaut haben.
    3 Wohnungen sind nun (voneinander unabhängig) möglich geworden…

  2. gusti says:  

    unglaublich, wer kauft sowas? da kann man ja gleich in einen container einziehen???

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