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Photovoltaikförderung 2015

Förderung für Photovoltaik-Anlagen 2015!

Wer heuer seinen Sonnenstrom ins Netz einspeisen möchte, erhält dafür laut Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 11,5 Cent pro Kilowattstunde und einen Investitionszuschuss von maximal 200 Euro je Kilowattpeak. Insgesamt stehen acht Millionen Euro an Fördermitteln bereit.

Am 7. Jänner 2015 ab 17 Uhr können wieder Förderanträge für Photovoltaik-Anlagen bei der Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG eingereicht werden. Die Antragstellung läuft ausschließlich über das Internet. „Tausende Menschen sind bereit, zu investieren und einen Beitrag zur Energiewende zu leisten. Das Land Niederösterreich hat für rund 3.000 Projekte mit insgesamt 50 Megawatt Peak positive Bescheide ausgestellt. Damit kann der Strombedarf von mehr als 12.500 Haushalten gedeckt werden“, betont Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Für unsere Energiebewegung ein wichtiger Schritt – schließlich wollen wir bis zum Jahresende 100 Prozent des Strombedarfs in Niederösterreich aus Erneuerbaren decken.“

Die Grundlage für die Förderung ist das Ökostromgesetz. Bei einer Förderzusage wird jede Kilowattstunde mit 11,5 Cent auf die Dauer von 13 Jahren vergütet. Für Anlagen größer fünf bis 200 Kilowattpeak kann zusätzlich zu diesem Fördertarif ein Investitionszuschuss beantragt werden. Der Investitionszuschuss beträgt 30 Prozent beziehungsweise maximal 200 Euro pro Kilowattpeak. Mit einer solchen Anlage kann der gesamte Jahresstromverbrauch eines durchschnittlichen Haushaltes selbst erzeugt werden.

  • Ausführung als Überschussanlage

Neben der Förderung nach dem Ökostromgesetz besteht auch die Möglichkeit, Photovoltaikanlagen als Überschussanlagen auszuführen. Bei dieser Art der Ausführung wird der Strom in erster Linie selbst verbraucht. Ein typischer Privathaushalt erspart sich damit circa 20 Cent pro Kilowattstunde. Mit einer Förderzusage der OeMAG kann der Überschuss anschließend verkauft werden. „Für welche Variante Sie sich entscheiden, die Energieberatung Niederösterreich steht gerne für Fragen zur Seite“, so Dr. Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Für Freiflächenanlagen oder Anlagen über 200 Kilowattpeak Größe gibt es keine Förderung. Auch wenn man nicht in den Genuss einer Förderung kommt, kann sich die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage trotzdem lohnen. „Bei einer hohen Eigenbedarfsabdeckung spielt der Ertrag für Überschussstrom eine untergeordnete Rolle. Der Vorteil liegt in der geringeren Stromrechnung. Stromhändler bieten darüber hinaus für überschüssig eingespeisten Strom zumeist zwischen vier und acht Cent pro Kilowattstunde an. Unsere neueste Broschüre ‚Solaranlagen planen und gestalten‘ unterstützt Sie dabei“, so Greisberger abschließend.

Weitere Informationen erhalten Interessierte bei der Energieberatungshotline der Energie- und Umweltagentur NÖ unter der Telefonnummer 02742 221 44 bzw. auf www.energieberatung-noe.at oder www.enu.at.

Die Broschüre „Solaranlagen planen und gestalten“ ist über den Online-Shop der eNu www.enu.at/shop erhältlich bzw. steht dort zum kostenlosen Download bereit.

Foto (v.l.n.r.): Dr. Herbert Greisberger (Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ), Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf Bildnachweis: NLK Burchhart

Foto (v.l.n.r.): Dr. Herbert Greisberger (Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ), Energie-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf
Bildnachweis: NLK Burchhart

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