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Monatliche Tilgungsraten richtig einschätzen

Kalkulationsüberblick!

Die Familie ist gegründet und jeden Monat fließt regelmäßig das Gehalt aufs Konto – in dieser Lebensphase kommt bei vielen Menschen der Wunsch nach den eigenen vier Wänden auf. Ein eigenes Haus soll es sein, in dem die Bauherren all ihre Vorstellungen von einem gemütlichen Heim verwirklichen können. Bevor jedoch weitere Pläne geschmiedet werden, sollten sich die zukünftigen Eigentümer über ihren finanziellen Rahmen klar sein. Nicht immer stimmen die Vorstellungen mit dem überein, was tatsächlich zur Verfügung steht.

Viel Eigenkapital – niedrige Raten

Um einen realistischen Überblick zu bekommen, ist es notwendig, alle Fakten auf den Tisch zu legen. Vielleicht haben die Interessenten bereits ein bestimmtes Haus im Blick, an dem sie sich preislich orientieren können. Wichtig bei der ersten Kalkulation sind die Nebenkosten, die häufig vergessen werden. Damit der Immobilienkredit möglichst gering ausfällt, ist es ratsam, die Summe des Eigenkapitals möglichst hoch zu halten. Mindestens 20 Prozent der Kaufsumme sollten Sie aber einplanen. 200.000 Euro für ein Haus für eine Familie sind in vielen Gegenden zu berechnen, sodass hier ein Eigenkapital von 40.000 Euro hilfreich wäre.

Mittlerweile bieten Banken zwar auch Kredite ohne Eigenkapital an, es ist dann aber zu beachten, dass sich dies gravierend in den monatlichen Raten niederschlägt. Zukünftige Bauherren, die den Einfluss der Summe auf die Tilgungsraten überprüfen möchten, können dazu diesen Rechner nutzen. Das angesparte Geld sollte zumindest so hoch sein, dass sich damit die Nebenkosten des Hauskaufs finanzieren lassen. Sie sind mit bis zu zwölf Prozent des Hausbaus einzuplanen.

Finanzielle Engpässe einplanen

Wichtig ist bei der Kalkulation, dass die monatliche Tilgungsrate nicht zu hoch einzuplanen ist. Wer sich hier übernimmt, muss im schlimmsten Fall in die Privatinsolvenz. Das kann relativ schnell passieren, wenn die Raten nicht mehr gezahlt werden können und sich das Haus nicht zu einem guten Preis verkaufen lässt. Auch wenn der Job zurzeit sicher zu sein scheint und man sich bester Gesundheit erfreut, sind zumindest eine vorübergehende Krankheit und Arbeitslosigkeit einzuplanen. Der vorzeitige Tod des Hauptverdieners ist zudem durch eine ausreichend hohe Risikolebensversicherung abzudecken, damit die Familie im Haus wohnen bleiben kann.

Einkommen und Ausgaben gegenüber stellen

Um planen zu können, ist es notwendig, ein bisschen Buchhaltung zu machen. Welche finanziellen Mittel stehen monatlich zur Verfügung? Einzuplanen sind dabei:

  • Nettogehalt
  • Renten
  • Einnahmen aus Vermietungen

Wer in Aktien investiert, sollte diese Gewinne nicht einplanen, da sie zu unsicher sind.
Dem gegenüber zu stellen sind die Ausgaben. Neben den monatlichen Ausgaben für

  • Versicherungen
  • das Auto und Sprit
  • Reparaturen und TÜV
  • Handy, Telefon und Internet
  • Lebensmittel
  • Kleidung
  • Abos
  • Hobbys und anderen Leistungen

ist nicht zu vergessen, dass einige Anbieter nur einmal jährlich ihre Beiträge abbuchen. Solche Posten werden bei der Aufstellung leicht übersehen.

Durch die Gegenüberstellung erhalten die Bauherren die Summe, die ihnen für das eigene Haus monatlich zur Verfügung steht. Allerdings ist zu beachten, dass die Nebenkosten beim Eigenheim nicht zu unterschätzen sind. Hier können schnell mehrere hundert Euro pro Monat zusammenkommen.   hypostar.de

Bildquelle: BHH.org

Bildquelle: BHH.org

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