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GUTACHTEN – zu den Schäden und Mängeln am Zubau des Hauses!

Begutachtung am Zubau des Hauses! 

Zweck des Gutachtens: Feststellung von Mängeln und deren Ursachen am Gewerk des Generalunternehmers. Abschätzung der Sanierungskosten und Wertminderungen. 

  • ZUSAMMENFASSUNG

Es wurden im Wesentlichen Leistungsstörungen im Bereich WDVS festgestellt, damit in Zusammenhang stehend auch Mängel an Fenster- und Fensterbankmontage. Hinsichtlich des Mangels im Bereich des Hellbezugswertes des Deckputzes des WDVS und der mittlerweile aufgetretenen Schäden ist von einer Neuherstellung des WDVS auszugehen, aufgrund der bereits vorhandenen stellenweise 3 Armierungsschichtlagen und den Mängeln an Anschlussfugen, Attika- und Sockelabschlüssen, sowie dem Bunsteinputz ist von einer Demontage und Neuherstellung des WDVS auszugehen. Weitere Mängel wurden vorgefunden an Dachabdichtung, Verblechungen, Trennfugenausbildungen, etc. Die Sanierungskosten können infolge der unvollständig gebliebenen Untersuchungen nur grob abgeschätzt werden mit ca. EUR 60.000,– inkl. USt. Wertminderungen aufgrund von Planungsfehlern (Garagenhöhe unbehebbar) und optischen Mängeln sind grob abzuschätzen. Die komplette Aufstellung wirden im Gutachten erläutert: 

Gutachten zu den Schäden und Mängeln am Zubau des Hauses von Bmstr. Ing. Thomas Edinger 

Bmstr. Ing. Thomas Edinger; Sachverständiger für Gerichte und Private im Bauschadensbereich und in der Liegenschaftsbewertung. 

 

APU-Leiste löst sich ab (re. unten li. unten auf Höhe 40cm), Mess-Streifen kann bis zu 7-8cm widerstandsfrei eingeschoben werden – Wetterseite – nicht schlagregendicht (Bild 765).
APU-Leiste löst sich ab (re. unten li. unten auf Höhe 40cm), Mess-Streifen kann bis zu 7-8cm widerstandsfrei eingeschoben werden – Wetterseite – nicht schlagregendicht (Bild 767).
Sohlbank (Außenfensterbank) in Alu-Profil – Neigung nur 0,6° ggü. erforderlichen 3-5°. Instabiler Untergrund – Ablösungen der aufgesteckten End-Abschlussprofile vom WDVS sichtbar – wahrscheinlich kein Kompriband, da nicht sichtbar – hinterer Eckanschluss nicht fachgerecht mit Schaum und lückenhaft gedichtet – VERMORSCHUNGS-GEFAHR FÜR DEN HOLZRIEGELBAU DURCH EINDRINGNDEN SCHLAGREGEN. (Bild 768)
Sohlbank (Außenfensterbank) in Alu-Profil – Neigung nur 0,6° ggü. erforderlichen 3-5°. Instabiler Untergrund – Ablösungen der aufgesteckten End-Abschlussprofile vom WDVS sichtbar – wahrscheinlich kein Kompriband, da nicht sichtbar – hinterer Eckanschluss nicht fachgerecht mit Schaum und lückenhaft gedichtet – VERMORSCHUNGS-GEFAHR FÜR DEN HOLZRIEGELBAU DURCH EINDRINGNDEN SCHLAGREGEN. (Bild 772)
Undichte Schaumfugenanschlüsse der Sohlbankverblechung an den Dachfolienhochzug im Laibungsbereich.(Bild 776)
Punkt 4 im Gutachten: WDVS-Verkleidung der Attika innenseitig; Beschreibung zur Sachlage ist im Gutachten hinterlegt (Bild 792). 
Nicht fachgerechte Falzausbildung, da hinterfließbar.(Bild 860)
Außenbereich Anschlussfuge Bestand-Neubau; Diese Fuge wurde weder im Norden noch im Süden regelgerecht ausgeführt, WDVS-Dämmung wurde offen ohne Verwahrung durch Armierungsschichte in den Schnittkanten belassen, es wurde kein Fugenprofil verwendet, es wurde kein Anschluss zum WDVS des Bestandsgebäudes hergestellt, nachdem bei Nachprüfung mit dem Zollstab mehr als 18cm tief in die Fuge ohne nennenswerten Widerstand hineingemessen werden konnte, bis 38cm (Ost) mit geringem Widerstand (Vermutung: Montageschaum) ist davon auszugehen, dass der Raumabschluss nicht gegeben ist. Dies ist durch Öffnung des WDVS in diesem Bereich zu verifizieren. (Bild 926)
Außenbereich Anschlussfuge Bestand-Neubau; Diese Fuge wurde weder im Norden noch im Süden regelgerecht ausgeführt, WDVS-Dämmung wurde offen ohne Verwahrung durch Armierungsschichte in den Schnittkanten belassen, es wurde kein Fugenprofil verwendet, es wurde kein Anschluss zum WDVS des Bestandsgebäudes hergestellt, nachdem bei Nachprüfung mit dem Zollstab mehr als 18cm tief in die Fuge ohne nennenswerten Widerstand hineingemessen werden konnte, bis 38cm (Ost) mit geringem Widerstand (Vermutung: Montageschaum) ist davon auszugehen, dass der Raumabschluss nicht gegeben ist. Dies ist durch Öffnung des WDVS in diesem Bereich zu verifizieren. (Bild 929)
Kanalrohrdurchdringung beim Anschluss an den Bestand Nord; Die Rohrdurchführung durch das WDVS wurde nicht regelgerecht hergestellt, es ist dieser weder schlagregendicht noch insektensicher verschlossen. (Bild 936)
Punkt 24 im Gutachten: WDVS-Sockelabschluss im Bereich des Buntsteinputzes; Beschreibung zur Sachlage ist im Gutachten hinterlegt (Bild 945). 
   
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