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Geo-Monitoring überwacht U-Bahntunnel in Umbauphase!

2014_09_12_Angst_GeomonitoringWien (OTS) – Um Bauwerkschäden vorzubeugen, werden die Wiener U-Bahnstation Erdberg, sowie der Verbindungsstollen der U2 und U3, rund um die Uhr mittels Geo-Monitoring überwacht. „Mit dieser Methodik erkennen wir frühzeitig Veränderungen der Bauwerke im Submillimeterbereich. Die Sensoren lösen sofort Alarm aus, wenn Bewegungen außerhalb der Norm auftreten“, erklärt DI Michaela Ragoßnig-Angst, Geschäftsführerin und Eigentümerin des österreichischen Familienunternehmens Vermessung Angst. Der Knoten Prater verknüpft die A 23 Südosttangente Wien mit der A 4 Ost Autobahn und stellt einen der wichtigsten Knoten im hochrangigen Straßennetz der Ostregion dar. Seit März 2014 werden groß angelegte Umbauarbeiten durchgeführt.

Das Monitoring erfolgt im Zeitraum der Bauvorbereitung und Bauphase von Februar 2014 bis April 2015 „real time“ mit 170 Reflektoren und fünf Messgeräten, die vor Ort fix installiert sind.

  • Frühwarnsystem Geo Monitoring

2014_09_12_Angst_Monitoring_2„Bei Bauarbeiten entstehen Bewegungen, die mitunter angrenzende Bauwerke treffen“, so Ragoßnig-Angst. Geo-Monitoring wird von Vermessung Angst ZT, einem Unternehmen der Angst Group, zur Kontrolle von Veränderungen bestehender Bauwerke eingesetzt. „Für ein zuverlässiges, exaktes Geo-Monitoring müssen Messgeräte und Auswertungssystem perfekt zusammen spielen“, so Ragoßnig-Angst. Die von Sensoren wie Lasern, GPS, Infrarot oder Neigungssensoren ermittelten Messdaten werden permanent ausgewertet und in Echtzeit online gestellt.
Das österreichische Familienunternehmen arbeitet mit der Deutschen Fachhochschule Karlsruhe zusammen und verfügt damit über eines der zuverlässigsten Auswerteprogramme am Markt.
Weitere Informationen: www.angst.at

 

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