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Buchsbaumzünsler bekämpfen – aber richtig!

Buchsbäume und Hecken sind nicht nur schön anzusehen. Sie schützen vor unerwünschten Blicken und verhindern den Zutritt. Umso ärgerlicher, wenn der Buchsbaum immer lichter wird und zugrunde geht. Das liegt vielfach am Buchsbaumzünsler, einem eingeschleppten Schädling, der in diesem Jahr wieder aktiv ist. Wie den fressgierigen Raupen beizukommen ist, ist vielen Hobbygärtnern nicht bewusst.

  • Gefräßige Raupen

Der Buchsbaumzünsler ist ein Kleinschmetterling, der aus Ostasien nach Österreich gelangt ist. Für dessen Raupen sind Hecken und Buchse die ideale Nahrung, Kahlfraß ist die Folge. Man bemerkt den Befall durch das Gespinst, auf dem man den grünlichen Kot der Raupen erkennen kann. Bis zu vier Generationen des Schädlings können im Laufe des Jahres im Zeitraum März bis Oktober auftreten.

  •  Erkennen von Befall

Nach dem milden Winter in diesem Jahr ist der Buchsbaumzünsler nun besonders aktiv. Jetzt ist der Zeitpunkt für die Schutzmaßnahmen vor schwerwiegenden Schäden. Die Buchsbäume müssen regelmäßig nach Raupen, Gespinst und Kotspuren durchsucht werden. „Die Raupen sind sehr empfindlich und bei Bewegung ziehen sie sich in das Innere der Pflanze zurück. Deshalb ist die regelmäßige Suche aufwändig und oft erfolglos“, sagt Bernhard Neubauer, Pflanzenschutz-Experte bei Kwizda Agro.

  • Mit Pheromonen in die Falle

Mit Hilfe von Pheromonfallen kann ein Befall leichter und zuverlässiger festgestellt werden. „Durch den Sexuallockstoff werden die erwachsenen Faltermännchen angezogen und bleiben in der Falle kleben. Eine erhebliche Anzahl an Weibchen bleibt somit unbefruchtet“, so Neubauer weiter. „Die Falle dient jedoch hauptsächlich zum Überprüfen, ob die Pflanzen überhaupt befallen sind. So erspart man sich die händische Suche und weiß von der Gefahr, schon bevor die Larven schlüpfen. Behandlungsmaßnahmen der Buchsbäume erspart die Falle jedoch nicht.“

  • Bekämpfen, aber Bio

Findet man in den Fallen erwachsene Falter, muss der Buchsbaum behandelt werden. „Die Entwicklungszeit vom abgelegten Ei bis zur Raupe beträgt etwa 10 bis 14 Tage“, meint Neubauer. „Die meisten Präparate haben keine Wirkung auf die Eier, sondern nur auf die ersten Larvenstadien. Daher empfehlen wir eine Behandlung etwa zwei Wochen nach dem Feststellen des Befalls.“ Der Bacillus Thuringiensis ist ein natürlicher Wirkstoff, der für den biologischen Landbau geeignet ist und die Raupen wirkungsvoll bekämpft. Mit XenTari ist ein entsprechendes Produkt auf dem Markt. „Die Pflanze wird mit der Lösung möglichst tropfnass und mit ausreichend Druck von innen nach außen behandelt,“ so Neubauer abschließend.

  • Weitere Informationen

Das rein biologische Mittel XenTari von Kwizda Agro ist im gut sortierten Fachhandel erhältlich. Auch Kwizda Buchsbaumzünsler-Fallen werden dort in den nächsten Wochen erhältlich sein. Das ist in Österreich einzigartig, denn solche Fallen sind bislang nicht auf dem Markt verfügbar. Zum Buchsbaum, den möglichen Schädlingen und Behandlungsmöglichkeiten gibt die Website www.Kwizda-Garten.at Aufschluss. Kwizda Pflanzenschutz-Experten beraten rund um den eigenen gesunden Garten.

Bildquelle: Kwizda Agro via www_radix_group_com

Bildquelle: Kwizda Agro via www_radix_group_com

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